Funktionsweise und Aufbau eines Lenksystems

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Die Lenkung bei einem Fahrzeug ist sehr komplex aufgebaut, denn obwohl die Technik so simpel wirkt, gibt es hinter der Lenksäule und im Armaturenbrett noch eine Menge hochkomplexe Technik. All diese Bauteile sorgen dafür, dass eine präzise Lenkbewegung möglich ist. Das Fahrzeug soll sich immerhin so bewegen, wie es vom Fahrzeugführer erwartet wird. Wie das System tatsächlich funktioniert und wie der Aufbau aussieht, beschreiben wir in diesem Ratgeber.


Die Lenkung bei modernen Fahrzeugen


Sowohl bei einem FIAT Tipo als auch bei anderen Modellen und Fabrikaten ist die präzise Steuerung ein wesentlicher Faktor eines modernen Fahrzeugs. Es geht hierbei um eine direkt übertragene Lenkbewegung oder um einen verbesserten Wendekreis oder einer entsprechenden Leichtgängigkeit.


Das ist nicht nur ein Spaßfaktor, sondern sorgt auch für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen. Die Teile der Lenkung zählen zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen, welche technisch auch äußerst komplex sind. Sollte nämlich die Lenkung nicht stimmen, könnte das Unfallrisiko um ein vielfaches zunehmen. Bereits ein kleiner Schaden könnte sich äußerst negativ auswirken.


Wie ist die Technik einer Lenkung aufgebaut?


In modernen Lenkgetrieben kommen unterschiedliche Formen zum Einsatz, wobei aber stets die Bewegungsübertragung direkt auf die Räder zum Einsatz kommt. Zu damaligen Zeiten waren es Achselschenkellenkungen (welche von Carl Benz erfunden worden waren), welche beide Vorderräder miteinander verbunden hatte. Hierdurch drehten sich die Reifen entweder nach links oder rechts.


Folgende Lenksysteme gibt es:


  • Zahnradgewinde
  • Kugelumlauflenkung
  • Schneckengewinde
  • Spindelgewinde


Wenn demnach in eine Richtung gelenkt wird, dann wird die Drehbewegung am Lenkrad durch eine der Gewindearten auf die Spurstange des Fahrzeugs übertragen. Die Lenkung ist unterschiedlich aufgebaut. Bei einem Zahnradgetriebe geschieht die Übertragung durch das Lenkrad an das Lenkgetriebe, welche die Drehbewegung wiederum in eine lineare Bewegung umwandelt.


Der Vorgang geschieht durch die sogenannte Zahnstange, welche die gewonnene Seitwärtsbewegung auf die Spurstange wirkt, diese sitzt an der Radaufhängung und sorgt für direkte Bewegungen am Reifen. Insgesamt sind aber mehrere Bauteile nötig, damit genau diese Funktionsweise auftritt.


Diese Lenkungsteile sind üblich:


  • Lenksäule
  • Zahnstange
  • Lenkgetriebe
  • Spurstange
  • Radaufhängung


Zwischen diesen Lenkerarten wird unterschieden:


  • Längslenker (sind in Fahrtrichtung positioniert)
  • Querlenker (werden quer zur Radebene positioniert)
  • Verbundlenker (zwei Längslenker in einer Querachse)


Wann liegt ein Defekt vor?


Wenn ein Bauteil der Lenkung nicht ordnungsgemäß funktioniert, dann könnte es gefährlich werden. Selbst ein ausgeleierter Lenkungsdämpfer, ein defekter Lenkwinkelsensor oder ein kaputtes Traggelenk kann sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken. Die Bauteile selbst können im Online Handel gekauft werden, hier gibt es zum Beispiel ein breites Angebot vom Hersteller Febi.


Die Lenkung eines Fahrzeugs steuert nämlich nicht nur in die jeweilige Fahrtrichtung, sondern nimmt auch die Stöße durch schlechten Straßenbelag auf. Hierbei können Dichtungsringe möglicherweise undicht werden oder Lenkmanschetten reißen.


Wann ein Fehler vorliegt, kann anhand dieser Symptome abgelesen werden:


  • Lenkung blockiert oder vibriert beim Fahren
  • Es ist ein erhöhter Kraftaufwand nötig, um die Räder im Stand zu bewegen
  • Lenkung ist schwergängig und ungenau
  • Lenkrad fängt an zu wackeln beim Bremsen
  • Aus der Vorderachse tritt Flüssigkeit aus
  • Lenkung hat deutlich zu viel Spiel
  • Es entstehen Geräusche bei Lenkbewegungen
  • Lediglich einseitiges Lenken möglich


In all diesen Fällen sollte umgehend eine Werkstatt aufgesucht werden.