FCA und Groupe PSA passen Kombinationsvertrag an: Weitere Stärkung der anfänglichen Kapitalstruktur von Stellantis

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    • FCA und Groupe PSA passen Kombinationsvertrag an: Weitere Stärkung der anfänglichen Kapitalstruktur von Stellantis


      • Sonderdividende von FCA auf 2,9 Milliarden Euro festgelegt; Anteil der Groupe PSA an Faurecia wird nach Abschluss der Transaktion an alle Aktionäre von Stellantis ausgeschüttet
      • Ausgewogenheit des ursprünglichen Kombinationsvertrags bleibt durch die Änderungen unberührt
      • Schätzung der jährlichen Run-Rate-Synergien auf insgesamt mehr als 5 Milliarden Euro erhöht
      • Erwarteter Abschluss der Transaktion bis Ende des ersten Quartals 2021 bestätigt


      Fiat Chrysler Automobiles N.V. („FCA“) (NYSE: FCAU / MTA: FCA) und Peugeot S.A. („Groupe PSA“) haben sich geeinigt, einige Bedingungen der Vereinbarung ihrer 50:50-Fusion anzupassen, durch die Stellantis entstehen wird – der gemessen am Absatz viertgrößte Automobilhersteller (OEM) der Welt.
      Die Parteien reagieren mit diesen Änderungen auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Liquidität in der Automobilbranche, werden aber weiterhin vom wirtschaftlichen Nutzen der Transaktion profitieren und an der grundlegenden Ausgewogenheit des ursprünglichen Kombinationsvertrags festhalten. Die Anpassungen wurden von den Vorständen der Groupe PSA und FCA einstimmig beschlossen und werden auch von den Referenzaktionären unterstützt. Die Zusagen seitens EXOR, der Familie Peugeot (EPF/FFP), Bpifrance und der Dongfeng Motor Group (DFG), die Transaktion zu unterstützen, gelten weiterhin.
      Insbesondere wurde die Sonderdividende, die FCA vor dem Closing an seine Aktionäre ausschütten wird, auf 2,9 Milliarden Euro festgelegt (zuvor 5,5 Milliarden Euro) und entschieden, dass die Ausschüttung des 46%-Anteils der Groupe PSA an Faurecia an die Stellantis-Aktionäre direkt nach dem Closing vorzunehmen ist, sobald die Genehmigung des Boards von Stellantis und der Aktionäre des Unternehmens vorliegt.
      Aufgrund dieser Änderungen werden die Aktionäre von FCA und der Groupe PSA über jeweils 23% der Anteile an Faurecia verfügen (Kapitalisierung von 5,867 Milliarden bei Börsenschluss, 14. September 2020). An der 50:50-Eigentümerstruktur des neuen Konzerns Stellantis, der das Geschäft jetzt mit zusätzlichen 2,6 Milliarden Euro Liquidität aufnehmen kann, ändert sich jedoch nichts.
      Zudem haben sich die Vorstände der Groupe PSA und FCA durch die neue Vereinbarung dazu verpflichtet, entweder eine Ausschüttung von 500 Millionen Euro an die Aktionäre beider Unternehmen vor dem Closing oder eine Ausschüttung von 1 Milliarde Euro an alle Aktionäre von Stellantis nach dem Closing in Betracht zu ziehen. Damit verbundene Entscheidungen werden unter Berücksichtigung der Performance und der Aussichten für die beiden Unternehmen sowie der Marktbedingungen und der Performance in der nächsten Zeit getroffen. Entsprechende Ausschüttungen werden jedoch nur dann vorgenommen, wenn die Vorstände beider Unternehmen zustimmen.
      FCA und die Groupe PSA bestätigen, dass ihr Kombinationsvertrag vom 17. Dezember 2019 in allen anderen Punkten unverändert bleibt und der geplante Zusammenschluss, vorbehaltlich der Closing-Bedingungen in der ursprünglichen Vereinbarung, bis zum Ende des ersten Quartals 2021 abgeschlossen sein soll.
      Die Vorstände der Groupe PSA und FCA sind von der Sinnhaftigkeit der Fusion und ihrem hohen Wertschöpfungspotenzial überzeugter denn je. Stellantis kann sich von Anfang an auf ein diversifiziertes Geschäft mit hohen Margen in den Kernregionen Europa, Nordamerika und Lateinamerika sowie auf ein einzigartiges Portfolio renommierter, prestigeträchtiger Marken stützen. Die erstklassigen Produkte des neuen Konzerns erfreuen sich hoher Beliebtheit bei den Kunden und decken alle wichtigen Branchensegmente ab. Stellantis wird nach der Fusion aufgrund seiner Größe in der Lage sein, die Entwicklung hochinnovativer Mobilitätslösungen und hochmoderner Technologien in den Bereichen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, autonomes Fahren und Konnektivität voranzutreiben.
      Aufgrund der deutlichen Fortschritte bei den gemeinsam betriebenen Aktivitäten in den letzten Monaten wurde die Schätzung der jährlichen Run-Rate-Synergien durch die Gründung von Stellantis von ursprünglich 3,7 Milliarden Euro auf über 5 Milliarden Euro angehoben. Dafür werden die einmaligen, gesamten Implementierungskosten, die zur Erzielung der Synergien zu investieren sind, nun auf bis zu 4 Milliarden Euro (zuvor 2,8 Milliarden Euro) geschätzt.
      Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender der Groupe PSA, sagt: „Dies ist ein neuer, entscheidender Meilenstein, der uns alle auf optimale Weise unserem Ziel näherbringt und zudem noch bessere Voraussetzungen für Stellantis schafft. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den Teams meinen herzlichen Dank auszusprechen, die auf gegenseitigem Vertrauen basierende Beziehungen aufgebaut haben, auch während des COVID-19-bedingten Lockdowns. Die Dynamik eines solchen Projekts wird von den beteiligten Menschen getragen und von der Unterstützung, die unserer Aktionäre in Bezug auf die Gründung von Stellantis erneut zum Ausdruck gebracht haben.“
      Mike Manley, CEO von FCA, ergänzt: „Ich kann den Einsatz der Teams bei der Vorbereitung der Gründung von Stellantis und all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt, die den mit der Corona-Pandemie verbundenen Herausforderungen getrotzt haben, gar nicht genug loben. Die heutige Bekanntgabe ist ein weiteres starkes Signal dafür, dass wir gemeinsam alles daran setzen werden, den neuen Konzern Stellantis mit allen Ressourcen auszustatten, die er benötigt, um seine einzigartigen Stärken und kreativen Energien einsetzen zu können und die vielen bestehenden Chancen zu nutzen, um eine überdurchschnittliche Wertschöpfung für die Gesamtheit unserer Aktionäre zu erreichen.“

      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.
      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V