Alfa Romeo Giulia GTA: Eine Legende ist zurück auf der Straße

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    • Alfa Romeo Giulia GTA: Eine Legende ist zurück auf der Straße


      Präsentation der neuen Alfa Romeo Giulia GTA auf dem Testgelände in Balocco. Genau hier entwickelte Autodelta, früher die Rennabteilung von Alfa Romeo, den legendären Vorgänger – die Alfa Romeo Giulia GTA von 1965, die weltweit Erfolge im Rennsport Erfolge feierte. Inspiriert von einem der faszinierendsten Fahrzeuge in der 111-jährigen Geschichte der Marke, ist die neue Alfa Romeo Giulia GTA der Inbegriff von Stil, Technologie und Fahrspass. V6-Bi-Turbo-Benziner mit 2,9 Litern Hubraum mit auf 397 kW (540 PS) gesteigerter Leistung. Klassenbeste spezifische Leistung mit 187 PS pro Liter Hubraum. Durch umfassenden Einsatz von ultraleichten Materialien ist die Alfa Romeo Giulia GTA bis zu 100 Kilogramm leichter als das als Basis dienende Serienmodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio. Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 3,6 Sekunden. Spezifische Lösungen für Aerodynamik, Fahrwerksabstimmung und Fahrverhalten. Entwicklung in Kooperation mit Sauber Engineering, das Knowhow und die Fahrer des Formel-1-Teams Alfa Romeo Racing ORLEN, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen, zur Verfügung stellte. Zu den exklusiven Features zählen 20-Zoll-Felgen mit Zentralverschluss – eine Neuheit für eine Serienlimousine – sowie die Titan-Abgasanlage von Akrapovič für unverwechselbaren Sound. Als Reminiszenz an die Alfa Romeo Giulia GTA von 1965 steht ein extrem breites Spektrum an Individualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter von den Designern des Centro Stile Alfa Romeo entworfene Sonderlackierungen für die Karosserie sowie Wunschfarben für Bremssättel, Überrollbügel, Sicherheitsgurte und Nähte. Die neue Alfa Romeo Giulia GTA öffnet die Türen zu einem ganz speziellen Kundenerlebnis, das sowohl Sammler als auch Fahrer anspricht, die gerne auf die Rennstrecke gehen. Produktion auf 500 Einheiten für den europäischen Markt limitiert. Preis beinhaltet eine exklusive Betreuung beim Kaufprozess, ein wertvolles Merchandisingpaket mit einem Rennhelm von Bell in spezieller GTA-Lackierung, einem massgeschneiderten Goodwool-Carcover sowie weiteren exklusiven Servicedienstleistungen. Die Alfa Romeo Giulia GTAm wird zusätzlich mit einem kompletten Satz Rennbekleidung von Alpinestars ausgeliefert.
      Weltpremiere im Testzentrum Balocco in Norditalien: Die neue Alfa Romeo Giulia GTA und die noch extremere Alfa Romeo Giulia GTAm lassen eine automobile Legende und einen Meilenstein in der Historie der Marke wieder aufleben. Beide Modelle sind eine Hommage an die Alfa Romeo Giulia GTA von 1965 und markieren eine authentische Rückkehr zu den Wurzeln der vor 111 Jahren gegründeten Marke. Alfa Romeo Giulia GTA und Alfa Romeo Giulia GTAm verkörpern die einzigartige Fähigkeit der Marke, Stil und Sportlichkeit zu kombinieren. Der ideale Ort für die Premiere der beiden Modelle: das Testgelände von Balocco, auf halbem Weg zwischen Turin und Mailand. Genau hier standen früher die Werkstätten des Alfa Romeo Rennteams Autodelta, in denen unter anderem in den 1960er Jahren die Alfa Romeo Giulia GTA entstand, eines der erfolgreichsten Rennautos in der Geschichte der Marke. Das eindrucksvolle Gelände, das vor 60 Jahren gebaut wurde und heute auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern 27 verschiedene Teststrecken mit einer Gesamtlänge von rund 80 Kilometern bietet, ist die Basis für den Entwicklungsprozess und die Testfahrten von allen Alfa Romeo Fahrzeugmodellen.
      Die Alfa Romeo Giulia GTA im Detail
      Die Alfa Romeo Giulia GTA ist auf den ersten Blick an ihrer exklusiven Optik zu erkennen. Stil und Funktion des neuen Hochleistungsfahrzeug sind von einem aussergewöhnlichen Serienfahrzeug abgeleitet, der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio. Durch die Verwendung ultraleichter Materialien ist die Alfa Romeo Giulia GTA bis zu 100 Kilogramm leichter als das Basismodell. Angetrieben wird die Alfa Romeo Giulia GTA von einer leistungsgesteigerten Version des V6-Bi-Turbo-Benziners. Aus einem Hubraum von unverändert 2,9 Litern produziert das Aggregat 397 kW (540 PS), was einer klassenbesten spezifischen Leistung von 187 PS pro Liter Hubraum entspricht. Das Resultat sind aussergewöhnliche Fahrleistungen, sowohl in Bezug auf Rundenzeiten auf der Rennstrecke als auch auf die Beschleunigung. Mit Startautomatik (Launch Mode) beschleunigt die neue Alfa Romeo Giulia GTA in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h.
      Die Ingenieure von Alfa Romeo optimierten nicht alleine Aerodynamik und Fahrverhalten der neuen Alfa Romeo Giulia GTA. Ein weiterer Schwerpunkt war die Reduzierung des Gewichts. Dazu verwendeten sie die gleichen Methoden wie ihre Kollegen bei der historischen Alfa Romeo Giulia GTA von 1965. Statt auf Aluminium zu setzen wie vor mehr als 50 Jahren, entschieden sie sich allerdings für Kohlefaser und spezielle Verbundwerkstoffe. Die Aerodynamik der Alfa Romeo Giulia GTA ist darauf ausgerichtet, hohen Anpressdruck zu erzeugen. Bei der Entwicklung kooperierten die Ingenieure Alfa Romeo mit Sauber Engineering, dessen Ingenieure auf Knowhow aus der Formel 1 bauen können. Das Ergebnis sind beispielsweise spezifische Seitenschweller und der Heckspoiler sowie bei der Alfa Romeo Giulia GTAm ein vierfach verstellbarer Heckflügel und der bei Fahrten auf der Rennstrecke um 40 Millimeter verstellbare aktive Frontsplitter. Die Abgasanlage von Akrapovič besteht aus Titan, das Doppel-Endrohr ist mittig in den Heckdiffusor aus Kohlefaser integriert. Darüber hinaus sind die 20-Zoll-Leichtmetallräder mit Hochleistungsreifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 Connect bestückt und verfügen über einen Zentralverschluss – eine Weltneuheit bei einer Serienlimousine.
      Im Windkanal von Sauber Engineering wurden nicht nur die Front- und Heckspoiler optimiert. So verfügen Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm über einen voll verkleideten Fahrzeugunterboden. Zusätzlich erhöht aber der aufwändige Heckdiffusor die Luftführung. Auf diese Weise entsteht ein sogenannter Ground-Effect, der die Richtungsstabilität bei hoher Geschwindigkeiten optimiert. Bei Maximaleinstellung von Frontsplitter und Heckflügel erzeugt die Alfa Romeo Giulia GTAm den dreifachen Anpressdruck wie das Modell Giulia Quadrifoglio, bisher der Massstab im Segment.
      Das noch dynamischere Fahrverhalten von Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm ist auf die im Vergleich zum Modell Quadrifoglio um 25 Millimeter vorne und 50 Millimeter hinten verbreiterte Spur sowie das straffer abgestimmte Fahrwerk zurückzuführen. Auch die spezifische Auslegung der Lenkung ermöglicht höhere Kurvengeschwindigkeiten und trägt zur allgemeinen Verbesserung von Richtungsstabilität auf allen Fahrbahnoberflächen bei, ohne den Fahrkomfort negativ zu beeinflussen.
      Alfa Romeo Giulia GTA und GTAm werden vom bewährten V6-Bi-Turbo-Benziner mit 2,9 Litern Hubraum angetrieben, der fast komplett aus Aluminium gefertigt ist. Gegenüber dem Modell Quadrifoglio (375 kW/510 PS) ist die Leistung auf 397 kW (540 PS) gesteigert. Auch die Effizienz der Kühlung von Motor und Getriebe wurde erhöht.
      Passend zur Exklusivität des Modells enthält der Kaufpreis ein vielseitiges Erlebnispaket. Darin findet sich unter anderem ein Rennhelm von Bell in speziellem GTA-Look, der zusätzlich mit der Seriennummer personalisiert werden kann. Eine massgeschneiderte Goodwool-Abdeckung schützt das geparkte Fahrzeug. Käufer kommen darüber hinaus in den Genuss von exklusiven Servicedienstleistungen. Die Alfa Romeo Giulia GTAm wird zusätzlich mit einem kompletten Set Rennbekleidung von Alpinestars ausgeliefert. In der Schweiz kostet die Alfa Romeo Giulia GTA CHF 188‘000, für die Alfa Romeo Giulia GTAm ruft der Händler CHF 193‘000 auf.
      Einzigartiges und zeitloses Design
      Zu den Besonderheiten, die Fahrzeuge von Alfa Romeo seit jeher auszeichnen, gehört zweifellos das unverwechselbare Design, das Form und Funktion gezielt miteinander kombiniert. Der Stil muss zu aerodynamischer und mechanischer Effizienz passen. Dieser Strategie folgt auch die neue Alfa Romeo Giulia GTA, die mit spezifischen Modifikationen an Karosserie und im Innenraum den markanten Charakter der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio noch weiter verstärkt.
      Die Karosserie zeichnet sich durch eine kraftvoll gezeichnete Front aus, die mit grösseren Lufteinlässen und Elementen aus Kohlefaser die überlegene Motorkraft zum Ausdruck bringt. Sogar der ikonische herzförmige Kühlergrill, im Italienischen Trilobo genannt, präsentiert sich noch technologischer, ohne seine DNA aufzugeben. An die frühen Tage der Formel 1 erinnern die Lüftungsschlitze, die das Abzeichen umranden, um die Kühlung zu optimieren. Auch sie sind zu einem typischen Alfa Romeo Merkmal geworden. Der bei der Modellversion Quadrifoglio erstmals verbaute aktive Frontsplitter ist bei der neuen Alfa Romeo Giulia GTAm noch einmal vergrössert und kann um 40 Millimeter in der Längsrichtung verstellt werden. Bei diesem Modell fällt ausserdem der grosse Heckflügel auf. Sein im Windkanal ermitteltes aerodynamisches Profil lässt sich vierfach verstellen, von sehr viel bis sehr wenig Anpressdruck. Aus Kohlefaser gefertigte Seitenschweller, vordere Kotflügelverbreiterungen und deutlich sichtbare Kohlefaser an den hinteren Radläufen verstärken optisch den Stand des Fahrzeugs auf der Strasse und vermitteln ein Bild von Kraft und Dynamik. Die 20-Zoll-Leichtmetallräder mit Zentralverschluss sind speziell entwickelt, um nicht nur den Stil, sondern auch das Fahrverhalten zu optimieren. Zentralverschlüsse sind typisch für Formel-1-Boliden, für strassentaugliche Limousinen dagegen ein einzigartiges Merkmal.
      Auch im Innenraum fallen mehrere neue Details auf, darunter vollflächige Verkleidungen aus Alcantara :00ae: für Armaturentafel, Türen, Handschuhfach, Dachsäulen und zentrale Rückenflächen der Sitze. Dieses aus dem Rennsport stammende Material gibt Fahrer und Beifahrer sehr guten Seitenhalt, es reduziert ausserdem normalerweise auftretende Reflexionen von der Oberseite des Armaturenbretts und anderer Kunststoffteile im Cockpit. Bei der Alfa Romeo Giulia GTAm wird Alcantara :00ae: noch umfangreicher eingesetzt. Die Rücksitze machen Platz für einen Überrollbügel sowie voll mit Alcantara :00ae: gepolsterte Aufnahmen für zwei Helme und einen Feuerlöscher. Das besonders sportliche Modell bietet darüber hinaus Sechspunkt-Gurte für Fahrer und Beifahrer (GTA: Dreipunkt-Automatikgurte) sowie in der Farbe der Gurte gehaltene Zugschlaufen anstelle der herkömmlichen Türöffner an den vorderen Türen, weitere Details, die von der Welt des Rennsports inspiriert sind. Kohlefasereinsätze in Matt-Optik verleihen dem Innenraum darüber hinaus eine unverwechselbare technische Eleganz.
      Ausgezeichnetes Leistungsgewicht
      Doch Motorleistung allein reicht nicht aus, um aussergewöhnliche Performance zu gewährleisten. Und so arbeiteten die Ingenieure auch akribisch an der Gewichtsreduzierung um bis zu 100 Kilogramm. Schon beim Basismodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio sind die Kardanwelle, die Motorhaube und das Dach aus Kohlefaser gefertigt. Bei der Alfa Romeo Giulia GTA bestehen ausserdem der vordere Stossfänger, die vorderen Kotflügel und die Verbreiterungen der vorderen Kotflügel aus dem ultraleichten Material. Darüber hinaus bauen Fahrer- und Beifahrersitz auf einer Schale aus Kohlefaser auf. Aluminium kommt unter anderem im Motor, bei Türen und dem Fahrwerk zum Einsatz. Auch verschiedene gewichtsoptimierte Verbundwerkstoffe stehen für den werksseitigen Leichtbau. Bei der Alfa Romeo Giulia GTAm bestehen Seitenscheibe und Heckscheibe aus leichtem Polycarbonat.
      Die Kombination aus reduziertem Gewicht und auf 397 kW (540 PS) gesteigerter Motorleistung führt zu aussergewöhnlichen Fahrleistungen. Dank Startautomatik (Launch Mode) beschleunigt die neue Alfa Romeo Giulia GTA in nur 3,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h. Die Modellversion GTA bietet als Supersportwagen für den Alltag fünf Sitze. Die Alfa Romeo Giulia GTAm ist als strassenzugelassener Zweisitzer mit Überrollbügel im Fond ausgelegt.
      Aerodynamik mit Formel-1-Knowhow von Sauber Engineering entwickelt
      Bei der Entwicklung der Aerodynamik profitierten die Techniker von Alfa Romeo stark vom Knowhow von Sauber Engineering. Mit 50-jähriger Erfahrung im Motorsport – davon 27 Jahre in der Formel 1 – besitzt das Schweizer Unternehmen ein umfassendes Fachwissen zur Aerodynamik. Der Windkanal in Hinwil zählt zu den modernsten in Europa. Sauber Engineering war an Konstruktion, Prototypenbau und Herstellung verschiedener Aerodynamik-Komponenten für die Alfa Romeo Giulia GTA beteiligt. Beispiele dafür sind der verstellbare Frontsplitter, die Seitenschweller, der Heckdiffusor, der Heckspoiler des GTA sowie der Heckflügel des GTAm. Dank der Verstellfunktionen von Frontsplitter und Heckflügel lässt sich die Aerodynamik der Alfa Romeo Giulia GTAm an die Besonderheiten einer Rennstrecke beziehungsweise den Wünschen und Vorlieben des Fahrers anpassen. Der Heckdiffusor von Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm erhöht den Anpressdruck auf der Hinterachse und optimiert so Richtungsstabilität und Strassenlage bei hohen Geschwindigkeiten. Die Alfa Romeo Giulia GTAm erzeugt den doppelten Anpressdruck des Modells GTA, der Fahrtwind drückt das Fahrzeug sogar mit drei Mal so viel Kraft auf die Strasse wie die Serienversion Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio. Schon diese Werte zeugen von der Effizienz der Arbeit der Techniker von Alfa Romeo und Sauber. An diesem Entwicklungsprozess waren auch die beiden Fahrer des F1-Teams Alfa Romeo Racing ORLEN beteiligt, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen. Bei Testfahrten in Balocco brachten sie sich aktiv ein und gaben unschätzbare Hinweise vor allem zu aerodynamischen Komponenten und Fahrverhalten.
      Exklusive Supersportwagen
      Das Vergnügen, ein Auto wie die Alfa Romeo Giulia GTA zu besitzen, liegt nicht nur in der aussergewöhnlichen Leistung, sondern auch der Exklusivität. Alfa Romeo hat deswegen einen dezidierten Kaufprozess eingerichtet, der für den Kunden unter anderem den direkten Kontakt zu einem Markenbotschafter beinhaltet. Die Exklusivität wird auch durch ein Erlebnispaket unterstrichen, das einen Rennhelm von Bell in spezieller GTA-Lackierung mit einer eigenen Seriennummer, eine spezielle Goodwool-Autoabdeckung in Wagenfarbe – auf Wunsch individuell anpassbar – sowie zusätzliche exklusive Servicedienstleistungen umfasst. Die Alfa Romeo Giulia GTAm wird darüber hinaus mit einem kompletten Set Rennbekleidung von Alpinestars ausgeliefert.
      Und schliesslich steht eine umfangreiche Palette von Individualisierungen zur Verfügung. So hat das Centro Stile Alfa Romeo spezielle Karosserielackierungen entworfen, die ihre Wurzeln in der Motorsporthistorie der Marke haben und an ikonische Siege von Alfa Romeo erinnern. Beispiel dafür sind weiss oder pastellbraun lackierte Frontmasken, die in Kombination mit Streifen über Motorhaube, Dach und Heckklappe sowie den ikonischen Elementen des Alfa Romeo Logos – das Kreuz und die Schlange – den Adrenalinspiegel bei jedem Rennfan nach oben schnellen lassen. Auf Wunsch stehen weitere Details für die Lackierung zur Verfügung, darunter die italienische Flagge oder frei wählbare Startnummern auf den Türen. Serienmässig stehen für die Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm die Karosseriefarben Etna Rot, Trophy Weiss und Montreal Grün zur Wahl – auch diese drei Lacktöne eine Hommage an die italienischen Nationalfarben. Eine weitere Stufe der Individualisierung liegt in der Wahl einer Farbe für Bremssättel – darunter erstmals auch Gold – sowie Überrollbügel, Sicherheitsgurte, Nähte von Sitzen und Innenraumverkleidung.
      GTA und Autodelta – eine historische und im Rennsport erfolgreiche Kombination
      Die drei Buchstaben GTA stehen für den italienischen Begriff „Gran Turismo Alleggerita“, zu Deutsch etwa „erleichterter Reisesportwagen“. Erstmals verwendete Alfa Romeo dieses Kürzel 1965 beim Modell Giulia GTA, einer speziellen Version der Giulia Sprint GT. Die auf der Motorshow in Amsterdam vorgestellte Serienversion war einzig und allein als Basis für einen Rennwagen konzipiert, für dessen Zulassung zum Motorsport (Homologation) mindestens 500 verkaufte Strassenfahrzeuge vorgeschrieben waren. Die Alfa Romeo Rennabteilung Autodelta ersetzte fast alle Stahlbleche der Karosserie der Giulia Sprint GT durch solche aus einer Aluminium-Legierung. Am Ende wog die Giulia GTA nur 745 Kilogramm im Vergleich zu 950 Kilogramm der serienmässigen Giulia Sprint GT. Die Ingenieure nahmen sich ausserdem des Motors an, der in der Variante mit 1.570 Kubikzentimetern Hubraum und zwei obenliegenden Nockenwellen schnell zur Legende wurde. In der Alfa Romeo Giulia GTA war die Leistung unter anderem durch Doppelzündung von 76 kW (103 PS) auf 85 kW (115 PS) gesteigert. Die Techniker von Autodelta kitzelten für den Renneinsatz bis zu 120 kW (170 PS) aus dem drehfreudigen Aluminium-Vierzylinder. Die Erfolge auf der Rennstrecke liessen nicht lange auf sich warten. Unter anderem erzielte Alfa Romeo mit verschiedenen Varianten der Alfa Romeo Giulia GTA drei Markentitel in der Tourenwagen-Europameisterschaft. Dutzende von nationalen Meisterschaften und Hunderte von Einzelrennen auf der ganzen Welt ergänzten die Trophäensammlung des Modells.
      Die Erfolge auf der Rennstrecke wirkten sich positiv auf das Image von Alfa Romeo aus. Tatsächlich verkörperte das Modell Giulia GTA den Anspruch vom „Alltagsauto, das Rennen gewinnt“. Seit den 1960er Jahren ist der GTA ein Teil des kollektiven Unterbewusstseins der Rennsportfans weltweit, eine unbestrittene Ikone der Sportlichkeit der Marke. Die Strahlkraft der drei Buchstaben GTA war so gross, dass Fans jeden Sportwagen von Alfa Romeo zeitweise einfach als GTA titulierte. Ähnlichen Status als Ikone hat Autodelta erreicht, ab den 1960er Jahren die Rennabteilung von Alfa Romeo. In den zum Teil erhaltenen Werkstattgebäude auf dem Testgelände Balocco lebt dieses geschätzte Erbe weiter.
      Entwicklungspartner beim Projekt Alfa Romeo GTA/GTAm
      Bei der Entwicklung der Modelle Giulia GTA und Giulia GTAm ist Alfa Romeo Kooperationen mit einer Reihe renommierter Partner eingegangen. Dazu zählen:
      Michelin – optimale Strassenhaftung auch in Extremsituationen
      Der neue Reifentyp Micheln Pilot Sport Cup 2 CONNECT unterstützt die extremen Fahrleistungen der Alfa Romeo Giulia GTA und ermöglicht es dem Fahrer, an die Grenze der Fahrphysik zu gehen. Zu den konstruktiven Innovationen dieses Reifens zählen die Bi-Compound 2.0 Technologie – Zweikomponenten-Lauffläche mit steiferem Material auf der Innenseite, flexiblerem auf der Aussenseite – und die „Wavy Summit Architecture“. Dahinter steckt eine zusätzliche, gewellte Gummilage unter der Karkasse, um die Reifenreaktionszeit auf Lenkbefehle zu verkürzen und das Handling zu verbessern. Die „Wavy Summit Architecture“ sorgt für eine Verbesserung der Steifigkeit in der Lauffläche und bietet mehr Lenkpräzision, die wesentlich zum Fahrspass und zur perfekten Kontrolle des Fahrzeugs in allen Geschwindigkeitsbereichen beiträgt.
      Bosch – Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme
      Der Motor der Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm wird von zwei Steuergeräten von Bosch in Leistung und Abgasverhalten optimiert. Je ein Modul steuert die beiden Zylinderbänke des V6. So kann die Motorelektronik je nach benötigtem Drehmoment eine Zylinderbank abschalten, was zu einer deutlichen Reduzierung von Verbrauch und Emissionen führt. Die Bosch-Module steuern auch die Kraftstoff-Direkteinspritzung. Die Ingenieure von Bosch und Alfa Romeo erarbeiteten gemeinsam ausserdem die Funktionen zur Beschleunigungskontrolle sowie zur Steuerung des Turboladers.
      Bosch liefert auch die elektrische Servolenkung von Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm, die hohe Lenkpräzision und geringe Störanfälligkeit garantiert. Die elektrische Servounterstützung reduziert im Vergleich zu einer konventionellen hydraulisch unterstützten Servolenkung ausserdem Verbrauch und Emissionen.
      Alcantara :00a9: – Eleganz und Funktionalität „Made in Italy“
      Der Innenraum des Alfa Romeo GTA/GTAm ist mit Alcantara :00ae: in den Farben Anthrazitgrau und Schwarz ausgeschlagen. Dieses einzigartige Material kombiniert perfekt Ästhetik und Funktionalität. Angenehm in der Haptik, unverwechselbar und elegant, ist Alcantara :00ae: ausserdem verschleissfest und atmungsaktiv. Die Oberflächenstruktur gewährleistet darüber hinaus, dass Sitze sehr guten Seitenhalt bieten und verkleidete Flächen – zum Beispiel die Oberseite der Armaturentafel – keine störenden Reflexe erzeugen.
      Das im Vergleich zu ähnlichen Materialien geringe Gewicht von Alcantara :00ae: begünstigt ebenso wie Kohlefaser den Leichtbau, was der Gesamtleistung eines Fahrzeugs zugute kommt. Auch deswegen wird Alcantara :00ae: in der Alfa Romeo Giulia GTAm noch umfangreicher eingesetzt. So sind die anstelle der Rücksitze montierten Ablagefächer für Helme und Feuerlöscher mit Alcantara :00ae: ausgeschlagen. Kontrastnähte in Wagenfarbe und das gestickte GTA-Logo in Alfa Romeo Rot betonen in Wechselwirkung mit dem dunklen Alcantara :00ae: den Rennsportcharakter des Fahrzeugs.
      Nicht zuletzt ist Alcantara :00ae: ebenso wie Alfa Romeo eine Marke „Made in Italy“. Als solche steht sie für die Anwendung fortschrittlicher Technologien, ohne dabei die für italienische Handwerkskunst typische Liebe zum Detail zu vernachlässigen.
      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.
      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V

    • Mit etwas Glück kann ich in diesem Jahr noch in einer drin sitzen und mal mitfahren...

      Sollte es wirklich klappen werde ich berichten :)
      Intoleranz wird hier nicht toleriert! :thumbsup:

      : Fiat Tipo Lounge (mit Style, Tech, etc.), colosseo grau, 1.4 T-Jet (151PS 310NM), BMC-Filter, dunkle Seitenblinker & Nebler, H&R Tieferlegung, CSR Heckspoiler, Schriftzüge entfernt, cleaner Frontgrill, LED-Innenraumbel., chrom weg, Abarth-Logo Heck

    • Auf Dauer reicht das aber nicht....
      AlfaRomeo braucht dringend Modelle für den Käufer sportlicher aber auch kleinerer Fahrzeuge die aber vom Preis nicht übertrieben abgehoben sind.
      Wo bleiben eModelle, die als Gegner der i-Modelle von BMW antreten können? Daimler, BMW, Audi und zum Teil sogar VW überschwemmen jetzt schon den Markt mit hochpreisigen eAutos. Und die verdienen richtig viel Geld mit diesen Modellen!
      Alfa wäre eigentlich prädestiniert um z.B. gegen Tesla anzutreten. Aber wo sind die 400-500PS-Kracher als reine eMotoren mit mindestens 100kwh-Akkus die in der Hochpreisliga mitspielen? Dort werden Netto-Margen von bis zu 25% (Tesla mit dem Modell3) verdient!
      Da kommt selbst eine Guilia GTa nicht mit!

      LG
      Andi
      ‐------------‐-----‐-----------------------------------------------------
      Ich habe an euch nur eine Bitte: BLEIBT GESUND!

      Mein Auto: 1,4l-120PS-Benziner als Kombi Lounge in GelatoWeiß mit diversen Paketen u.a. Popowärmer und 17" Alu´s, genannt "TurBienchen"

    • Solche Autos bringen dem Hersteller in der Regel überhaupt kein Gewinn. Bei kleinen Serien sind die Entwicklung und Produktion oft teuerer als das was sie am Ende einspielen.
      Beispiel Porsche Carrera GT oder 959.
      Das waren teuere Werbegeschenke.
      Was das jedoch bringt ist Aufmerksamkeit und Imagegewinn und letzteres ist eigentlich nicht in Geld zu beziffern. :D

      Mein Tipo: Fiat Tipo Cross 1,0 Firefly

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mosquito70 ()

    • Ralf, was nutzt Imagegewinn wenn der Hersteller keine passenden Autos anbietet!

      Guilia und Stelvio sind schon fast vergessen bei den Kunden...und einfach überteuert.
      Für den normalen Kunden der bis 30.000€ ausgeben würde ist nichts da.
      Und was ist mit den Kunden, die einfach nur hochmoderne eAutos wollen, auch wenn die schon mal 50.000-70.000€ kosten?

      Wo bleibt der Tonale, der evtl. auch preissensiblere Kunden ansprechen könnte? Das Problem bei Alfa ist immer wieder das gleiche. Wenn die längst erwartetenden Modelle dann endlich zu kaufen sind, sind sie technisch schon wieder veraltet.
      Das beste Beispiel ist die Guilia: moderne Assistenzsysteme waren da schon nicht für Geld oder gute Worte zu haben. Klar, die Guilia sollte die fahraktiven Kunden ansprechen, aber ohne die Assistenten ist da leider kein Krieg mehr zu gewinnen.
      Die veralteten bzw. nicht vorhandenen Assistenten und zu kleine und schnarchend langsame Navi haben regelmäßig bessere Testergebnisse verhagelt.
      Nur mit Design, das unbestritten wunderschön ist, ist aber kein Blumentopf zu gewinnen.
      Warum wurde z.B., der von vielen Kunden geforderte kleine Benziner in der Preisklasse um die 35.000€ nie angeboten?

      Auch das letzte FL ist gescheitert. Die Assistenten, die jetzt angeboten werden, waren schon vor 5 Jahren in der Kompaktklasse zu haben. Optisch wurde nicht zuviel geändert - Gott sei Dank!
      Aber warum gibt erst immer noch es keine kleinen Benziner, die ja auch die CO2-Emissionen verbessern würden?

      Du siehst, ich bin etwas enttäuscht über die Modellpolitik bei Alfa.

      LG
      Andi
      ‐------------‐-----‐-----------------------------------------------------
      Ich habe an euch nur eine Bitte: BLEIBT GESUND!

      Mein Auto: 1,4l-120PS-Benziner als Kombi Lounge in GelatoWeiß mit diversen Paketen u.a. Popowärmer und 17" Alu´s, genannt "TurBienchen"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andis HP ()

    • Andis HP schrieb:

      Ralf, was nutzt Imagegewinn wenn der Hersteller keine passenden Autos anbietet!

      Guilia und Stelvio sind schon fast vergessen bei den Kunden...und einfach überteuert.
      Für den normalen Kunden der bis 30.000€ ausgeben würde ist nichts da.
      Und was ist mit den Kunden, die einfach nur hochmoderne eAutos wollen, auch wenn die schon mal 50.000-70.000€ kosten?

      Wo bleibt der Tonale, der evtl. auch preissensiblere Kunden ansprechen könnte? Das Problem bei Alfa ist immer wieder das gleiche. Wenn die längst erwartetenden Modelle dann endlich zu kaufen sind, sind sie technisch schon wieder veraltet.
      Das beste Beispiel ist die Guilia: moderne Assistenzsysteme waren da schon nicht für Geld oder gute Worte zu haben. Klar, die Guilia sollte die fahraktiven Kunden ansprechen, aber ohne die Assistenten ist da leider kein Krieg mehr zu gewinnen.
      Die veralteten bzw. nicht vorhandenen Assistenten und zu kleine und schnarchend langsame Navi haben regelmäßig bessere Testergebnisse verhagelt.
      Nur mit Design, das unbestritten wunderschön ist, ist aber kein Blumentopf zu gewinnen.
      Warum wurde z.B., der von vielen Kunden geforderte kleine Benziner in der Preisklasse um die 35.000€ nie angeboten?

      Auch das letzte FL ist gescheitert. Die Assistenten, die jetzt angeboten werden, waren schon vor 5 Jahren in der Kompaktklasse zu haben. Optisch wurde nicht zuviel geändert - Gott sei Dank erst immer noch gibt es keine kleinen Benziner, die ja auch die CO2-Emissionen verbessern würden?

      Du siehst, ich bin etwas enttäuscht über die Modellpolitik bei Alfa.

      LG
      Andi
      Da sind wir schon zu zweit Andi.

      Mein Tipo: Fiat Tipo Cross 1,0 Firefly