Die Alfa Romeo Giulia GTAm im Urteil von Rennfahrer Christian Menzel: „Puristischer Sportwagen“

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    • Die Alfa Romeo Giulia GTAm im Urteil von Rennfahrer Christian Menzel: „Puristischer Sportwagen“



      • 397 kW (540 PS) starke Hochleistungslimousine im Tracktest

      • Für den Kult-Moderator verkörpert das legendäre Kürzel GTAm perfekt Motorsport und Passion

      • Umfangreiche Verwendung von Komponenten aus Kohlefaser reduziert Gewicht um rund 100 Kilogramm
      Frankfurt, im August 2021 – Christian Menzel ist nicht so einfach zu beeindrucken. Als Rennfahrer feierte er zahlreiche Siege, unter anderem beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Für sein Kult-Format „Fast Lap“[1] testet er regelmäßig die faszinierendsten Sportwagen-Modelle. Aber bei der Alfa Romeo Giulia GTAm kommt auch Menzel ins Schwärmen.
      „Ich bin am Nürburgring aufgewachsen, ich habe die heute historische Alfa Romeo Giulia GTAm bei Tourenwagen-Rennen auf der Nordschleife erlebt. Ich verbinde das Kürzel GTAm mit Motorsport, mit Passion“, erzählt der 50-Jährige. „Ich finde es toll, wie Alfa Romeo den Geist der damaligen GTAm ins 21. Jahrhundert übertragen hat. Man hat nicht nur einfach ein paar Buchstaben auf den Kofferraumdeckel geklebt, sondern gegenüber dem Basismodell auch wirklich technisch eine ganze Menge verändert.“
      Im Vergleich zur Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio wuchtet der V6-Biturbo-Benziner der Alfa Romeo Giulia GTAm 30 PS mehr auf die Hinterachse. Die Leistungssteigerung auf 397 kW (540 PS) spielt für Menzel aber nicht die Hauptrolle. „Viel wichtiger ist die Gewichtsreduzierung um rund 100 Kilogramm. Geringes Gewicht steht für mich bei einem Sportwagen immer ganz oben, so erzielt man maximale Dynamik. Das merkst du beim Bremsen, in Kurven, beim Beschleunigen, einfach überall“, erklärt Menzel nach einigen Runden auf der Piste des TRIWO Testcenters auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pferdsfeld im Hunsrück.

      Vom Motorsport inspirierte Komponenten
      Bei der Karosserie der Alfa Romeo Giulia GTAm sind nicht nur Motorhaube und Dach aus Kohlefaser gefertigt. Auch der vordere Stoßfänger, die vorderen Kotflügel, die Verbreiterungen der vorderen Kotflügel, der Frontsplitter und der manuell verstellbare Heckflügel bestehen aus dem ultraleichten Material. Darüber hinaus wird Kohlefaser für die Kardanwelle sowie das Monocoque der Schalensitze eingesetzt. Aluminium kommt unter anderem beim Motor, bei Türen und dem Fahrwerk zum Einsatz. Auch andere gewichtsoptimierte Verbundwerkstoffe stehen für den werksseitigen Leichtbau. So wird für Seitenscheiben und Heckscheibe das aus dem Motorsport bekannte Polycarbonat verwendet.
      Im Innenraum bestehen die Dekorleisten an Armaturentafel, Mittelkonsole und Türen aus Kohlefaser. Die Rücksitze machen Platz für einen Überrollbügel sowie mit Alcantara :00ae: gepolsterte Aufnahmen für zwei Helme und einen Feuerlöscher. Sechspunkt-Gurte für Fahrer und Beifahrer sowie in der Farbe der Gurte gehaltene Zugschlaufen anstelle der herkömmlichen Türöffner an den vorderen Türen sind weitere Details, die vom Rennsport inspiriert sind und Gewicht einsparen.

      Motor und Automatikgetriebe harmonieren perfekt
      „Die Alfa Romeo Giulia GTAm ist ein puristischer Sportwagen und keine Mogelpackung. Meine Erwartungen, die ich mit dem Kürzel GTAm verbinde, werden voll erfüllt“, urteilt Christian Menzel in seiner gewohnt direkten Art.
      Spitzennoten gibt der Rennfahrer dem Antrieb der Alfa Romeo Giulia GTAm, die in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt und mit dem Heckflügel in flachster Stellung eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h erreicht. „Ich war zunächst ein bisschen skeptisch wegen des Turbomotors. Ansprechverhalten des Motors und der Sound sind für mich elementar wichtig, um Sportwagen-Feeling zu vermitteln. Beides kann die GTAm. Durch die zwei Turbolader zieht der V6 in jeder Situation ordentlich durch. Der Sound ist wunderbar dumpf und grollend, ohne unangenehm laut zu sein. Im Fahrprogramm NORMAL sind auch längere Fahrten kein Problem für die Ohren. Aber wenn du auf abgesperrter Strecke auf RACE gehst, hört sich die GTAm wie ein richtiges Rennauto an.“
      Zur Serienausstattung des bislang leistungsstärksten Serienfahrzeugs von Alfa Romeo gehört das Achtgang-Automatikgetriebe, das auch manuelle Schaltvorgänge ermöglicht. „Das brauchst du aber im normalen Alltag nicht. Das Getriebe passt perfekt zum Motor. Es macht in Stellung Automatik alles richtig, es schaltet immer dann, wenn du es erwartest“, beschreibt Menzel.
      Auf der vergleichsweise kurvenreichen Teststrecke in Pferdsfeld kann Menzel die üppige Motorleistung und 600 Newtonmeter maximales Drehmoment ebenso wie die High-Performance-Bremsanlage von Brembo :00ae: mit Sechskolben-Sattel vorn und Vierkolben-Sattel an der Hinterachse voll auskosten. Für die vom Fotografen gewünschten Drifts muss der Rennfahrer alle Register ziehen und die elektronische Fahrdynamikregelung AlfaTM D.N.A. Pro in den Modus RACE schalten. „Das Fahrwerk mit elektronisch kontrollierten Stoßdämpfern ist schon extrem gut. In Kombination mit den für die GTAm gewählten Cup-Reifen von Michelin baut die Hinterachse so viel Grip auf, dass Driften fast unmöglich ist.“

      Aerodynamik mit ideen aus der Formel 1
      Auch die ausgeklügelte Aerodynamik kommt auf dem winkligen Kurs auf dem ehemaligen Flugfeld nur begrenzt zum Tragen. Die Alfa Romeo Giulia GTAm verfügt über einen manuell verstellbaren Frontsplitter sowie einen ebenfalls mit wenigen Handgriffen in drei Stellungen justierbaren Heckflügel. Der glatte Fahrzeugunterboden, die Seitenschweller und der Heckdiffusor optimieren die aerodynamische Balance weiter. Das Ergebnis: Die Alfa Romeo Giulia GTAm erzeugt einen drei Mal höheren Abtrieb als das im Segment bereits vorbildliche Basismodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.
      An der gemeinsam mit den Spezialisten von Sauber Engineering durchgeführten Entwicklung der Aerodynamik-Komponenten für die Alfa Romeo Giulia GTAm waren auch die Formel-1-Fahrer Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi beteiligt, die Piloten des Teams Alfa Romeo Racing ORLEN. Gefertigt werden die Kohlefaser-Komponenten ebenfalls bei Sauber.
      „Eine gute Aerodynamik bringt Fahrstabilität in allen Situationen. Um die aerodynamische Effizienz der GTAm im Detail zu testen, müsste ich die Alfa Romeo Giulia GTAm allerdings nochmal auf der Nordschleife des Nürburgrings fahren“, sagt Christian Menzel mit einem Augenzwinkern.
      Verbrauchswerte
      Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm
      2.9 V6 Bi-Turbo 397 kW (540 PS) AT8 10,8 l/100 km* 244 g/km*

      * Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) und CO2-Emission kombiniert (g/km) nach dem gesetzlichen Messverfahren WLTP. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und hier unentgeltlich erhältlich ist.


      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.
      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V

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      Ein Traum! Eiiiinmal hier durch die Benz-Stadt düsen und den blöden Sternen zeigen wo der Hammer hängt! :D
      Der Teufel hat mich geschickt und Gott hat´s abgesegnet! :D







      Mein Tipo: 1,4 T-Jet Lounge, vollausgestattete rollende Gitarrenhure in freundlichem Schwarz mit Glitzer

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      Oh doch hier wäre das sehr sehr geil. All die Proleten hier auf italienische Art in die Schranken weisen. :D
      Der Teufel hat mich geschickt und Gott hat´s abgesegnet! :D







      Mein Tipo: 1,4 T-Jet Lounge, vollausgestattete rollende Gitarrenhure in freundlichem Schwarz mit Glitzer

    • Mahatma1961 schrieb:

      Der ist auch schön:


      Der GTV 6 hat mich schon immer gereizt. Leider ist es nie zu einer Zusammenkunft gekommen... :1f60e: :1f604: :1f607: :1f609:

      LG
      Andi
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      Ich habe an euch nur eine Bitte: BLEIBT GESUND!

      Mein Auto: 1,4l-120PS-Benziner als Kombi Lounge in GelatoWeiß mit diversen Paketen u.a. Popowärmer und 17" Alu´s, genannt "TurBienchen"

    • Wenn es um klassische Alfa’s geht, auch immer wieder gerne gesehen, der Montreal.
      Durfte ich vor gut 25 Jahren mal in Natur bewundern und erfahren, leider hatte ich damals noch keinen Führerschein. Aber der V8 und die Optik haben mich auch so sofort fasziniert.
      Bilder
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      Mein Tipo: 1,6 Multijet DCT Lounge Kombi 120PS #Luigi

    • Schumi schrieb:

      Wenn es um klassische Alfa’s geht, auch immer wieder gerne gesehen, der Montreal.
      Durfte ich vor gut 25 Jahren mal in Natur bewundern und erfahren, leider hatte ich damals noch keinen Führerschein. Aber der V8 und die Optik haben mich auch so sofort fasziniert.
      Immer noch mein absoluter Traumwagen!

      LG
      Andi
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    • Sind aber optisch nur marginale Unterschiede.
      Für ein Kind der frühen 80er, der sich Alfa nur als Poster leisten konnte, sehen die fast gleich aus...
      Einen Alfa-Händler gab es hier im Umkreis von 50km keinen, Internet gab es noch nicht. Und im Straßenverkehr sah man Alfa praktisch gar nicht.

      LG
      Andi
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