Reifendruckkontrollsyrem

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      invador schrieb:

      Neues Jahr, altes Problem.
      Ich habe den Tipo gestern wieder zum Freundlichen gebracht, weil das Problem mit der Reifendruckkontrolle weiterhin unverändert auftritt. Immerhin kann ich den Fehler nun zu 100% reproduzieren, er tritt immer auf, sobald die man die Zündung einschaltet, der Motor muss nicht gestartet werden. Vorher muss allerdings eine Strecke von 25,5 km bis 38,2 km zurückgelegt werden (Fahrzeit 36 Minuten bis 52 Minuten, Durchschnittsgeschwindigkeit 41 km/h bis 44 km/h). Ob der Wagen warm ist (weil vorher gefahren) oder kalt ist, spielt keine Rolle.
      Software soll auf allen Steuergeräten aktuell sein. Es wurden wohl jede Menge andere Dinge gemessen und geprüft, unter Anderem zum Beispiel die Kombination von Felgen und Reifen. Alles ohne Befund.
      Fiat (und damit meine ausdrücklich Fiat als Hersteller und nicht mein Autohaus) versteift sich weiterhin darauf alle Radlager zu tauschen. Das Autohaus findet das zwar auch nicht logisch, muss sich aber an die Anweisungen vom Hersteller halten. Ich habe dem jetzt (sehr ungerne) zugestimmt. Sollte der Tausch erfolglos bleiben, überlege ich, den Wagen zurückzugeben, leider. Aber ich investiere das Geld nicht in einen Neuwagen, der ein paar Monate später halb auseinandergebaut wird. Zum eigentlichen Tausch der Radlager: Muss nach der Reparatur eigentlich die Spur eingestellt werden, weil Federbein, Traggelenk oder Spurstange gelöst werden müssen?
      Interessant ist auch noch folgende Aussage des Autohauses: >Es ist möglich per Diagnosesoftware den Reifendruck so zu resetten, dass danach keine Anlernphase nötig ist.< Das halte ich nach wie vor für Bullshit, es geht ja nicht ohne Referenzwerte (die aus der Anlernphase bestimmt werden). Man hat es versucht mir 10 Minuten lang zu erklären, aber ich habe es nicht verstehen können, vielleicht bin ich auch einfach nur doof. Vielleicht wissen sie aber auch nicht was sie tun.
      Boah nee <X
      Klar, mit der richtigen Software lässt sich die Prüfung abschalten, ist die Prüfung eingeschaltet, so braucht es einen Referenzwert.
      Man könnte händisch Werte eintragen, das ist erstens nicht Sinn der Sache und was ist nach einem Reifenwechsel? Wieder ab zum
      Schummelhändler?
      Das Anlernen gelingt am besten, schnellsten, bei konstant 80km/h.
      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.
      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V

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      Mahatma1961 schrieb:

      Evtl. ist es wirklich was mit den Radlagern. Letztens die Autodoktoren auf VOX habe auch bein einem Wagen, wo das ABS streikte, auf einer Seite das Radlager gewechselt. Das war es!

      vox.de/videos/ford-focus-hat-p…bb06a2ea502b9353bb35.html
      Danke für das Video. Hauptsache meine Frau schlug vorhin vor, sich mal bei den Autodoktoren zu melden :D
      Interessant, dass tatsächlich auch so ein Magnetring kaputt gehen kann. Ich find das Format der Autodoktoren echt gut, die machen wenigstens noch eine vernünftige Diagnose. Nicht so wie bei Fiat: Da werden gleich alle 4 Radlager getauscht... Aber bei BMW ist es auch nicht anders...
      Vielleicht ist ja ein Radlager / ABS-Sensor so halb kaputt: Heile genug, damit das ABS nicht meckert und kaputt genug, dass das RDKS Werte bekommt, die nicht logisch sind.


      JD4040 schrieb:

      Boah nee <X Klar, mit der richtigen Software lässt sich die Prüfung abschalten, ist die Prüfung eingeschaltet, so braucht es einen Referenzwert.
      Man könnte händisch Werte eintragen, das ist erstens nicht Sinn der Sache und was ist nach einem Reifenwechsel? Wieder ab zum
      Schummelhändler?
      Das Anlernen gelingt am besten, schnellsten, bei konstant 80km/h.
      Ich habe explizit danach gefragt, ob händisch Werte festgelegt wurden, was verneint wurde. Alles ein Bisschen widersprüchlich, vermutlich lässt sich der Durchschnittskunde aber damit abspeisen.
      Ich vermute ja immer noch, dass das RDKS bisher noch nicht einmal richtig angelernt wurde. Wenn ich 20 Minuten 80 km/h fahre, lege ich 26,7 Kilometer zurück. Das wäre unter Idealbedingungen. Bei normaler Fahrweise würde ich davon ausgehen, mindestens die doppelte Entfernung zurücklegen zu müssen, also ca. 50 km, damit die Anlernphase klappt. Man muss ja bedenken, dass das System erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit aktiv ist (15 km/h?) und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h wirklich nur auf der Autobahn zu realisieren ist und dort fährt der Wagen nicht (Mischung aus Landstraße und Stadt). Die Fehlermeldung erscheint aber spätestens nach 38,2 Kilometer. Vielleicht sind die Werte, die da vom ABS-Sensor kommen so unplausibel, dass das Anlernen abgebrochen wird...
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