700 km Reichweite für ein e-Auto, damit kann man leben!?

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    • 700 km Reichweite für ein e-Auto, damit kann man leben!?

      700 Kilometer Reichweite – kommt jetzt BMWs Tesla-Killer?

      msn.com/de-de/auto/nachrichten…li=AA8sb5&ocid=spartandhp
      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.
      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V

    • Ladezeitoptimierung ok. Dennoch ist es immer ein großer Zeitverlust gegenüber dem schnöden tanken von Kraftstoff. 3 - 4Minuten für 100% gegenüber 20 - 45 min für 75 - 80% Ladekapazität. Da schrumpft die reelle Reichweite nach dem Laden schnell auf 300km oder weniger zusammen. Der Gedanke an Fahrten auf der Autobahn lässt mich indes noch mehr an den Reichweiten zweifeln. Spontane, längere Touren sind eine Herausforderung.

      Mein Tipo: TruTra Lounge 1.4 T-Jet, Alfa Romeo GTV (916).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Phantom II ()

    • Selbst mit 700km Reichweite ist das so eine Sache, also bei 700km am Stück reeller Reichweite käme ich damit schon klar, da aber meistens realistisch gesehen nur 50-70 Prozent der angegebenen Reichweite wirklich erreicht werden wäre mir auch das nicht genug Reichweite. Und dann - was macht man wenn unterwegs der Saft ausgeht? Horrorszenario Autobahn - Unfall voraus - Vollsperrung, kein Entkommen, eigentlich noch 100-200km Reichweite, Winter. Wann geht der Saft durch Heizung usw aus, und - was dann? Mal eben mit einem Kanister Sprit nachkippen geht nicht...

      In meinen Augen sind die Autohersteller sowieso alle etwas doof, warum kombiniert man nicht E-Motor mit einem kleinen Verbrenner der nur den Saft liefert? Man könnte mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen - Spritverbräuche von 1 Liter?, elektrisches Fahren, hohe Effizienz... Aber scheint ja nicht gewollt zu sein, technisch machbar sollte das ja wohl sein...

      Gruß, Matze

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MatzeBOH ()

    • MatzeBOH schrieb:

      In meinen Augen sind die Autohersteller sowieso alle etwas doof, warum kombiniert man nicht E-Motor mit einem kleinen Verbrenner der nur den Saft liefert? Man könnte mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen - Spritverbräuche von 1 Liter?, elektrisches Fahren, hohe Effizienz... Aber scheint ja nicht gewollt zu sein, technisch machbar sollte das ja wohl sein...
      Den kleinen Spritmotor als Generator zu nutzen ist keine große technische Herausforderung!
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      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

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    • Bei allem bleiben folgende Frage offen:

      Wo kommt der ganze Strom her?
      Wo sollen die Ladestationen herkommen?
      Wie werden Akkus umwteltschonend hergestellt und auch wieder entsorgt?
      Hybride? Werden doch schon länger gebaut, der Toyota Yaris meines Vaters braucht mehr Sprit als ich mit meinem kleinen Diesel, Der GM Volt/Ampera ist auch ein Hybrid. Konzept ist nicht neu. Ökobilanz?

      Natürlich kann man jetzt Druck erzeugen das für diese Fragen Lösungen entstehen. Und sicher wird sich die Technik weiter entwickeln.
      Es wird aber erst dann ein Schwenk entstehen, wenn das bezahlbar und wirtschaftlich für Lieschen Müller wird.
      Aber das wir in 5 Jahren mehrheitlich elektrisch fahren ist eine Mär.
    • Och, ich hätte kein Problem mit einem E-Auto als Zweitwagen. Da würde sogar ~200km reale Reichweite ausreichen.
      Und dann mit einem "normalen" Hausstecker mal eben über Nacht oder noch länger aufladen lassen.

      Aaaaber - das Problem sind die Kosten. Finde mal einen E-Wagen mit dieser Reichweite inkl. Batterien für unter 15.000€...Wenn das mal soweit ist, ist der nächste Zweitwagen auch ein E-Auto. Wird aber wahrscheinlich nicht vor 2022 geschehen.

      Und was die deutschen Anbieter sich so vorstellen, ist ein schlechter Scherz. Die hier gezeigten (auf der IAA) Modelle liegen alle bei deutlich über 30.000€. Welcher Privatmann oder -frau kann sich denn sowas leisten?

      Über die Entsorgung der Altbatterien mache ich mir keine Sorgen. Wenn die Leistung für den PKW nicht mehr ausreicht, kann man sie noch 10 Jahre oder länger als Hausspeicher nutzen, vorausgesetzt man hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

      Und für die große Mehrheit gibt´s die Entsorgung auch schon bald. Die entsprechenden Anlagen sollten aber so langsam in Angriff genommen werden und nicht nur blabla gemacht werden.
      Die Deutschen können hier auf wieder zu Tesla schauen. Die bauen ihre Giga-Factory schon seit 2014 und werden selbst erst 2020 komplett fertig werden und die Anlage in ihrer Gesamtheit hochfahren.
      Dann wird in einer Fabrik von der Herstellung der Batterien bis zur Entsorgung/Wiederverwendung alles auf einem Gelände geschehen.

      Als Erstwagen sehe ich die E-Autos auch noch nicht so schnell. Da sind solche Sorgen wie sie hier genannt wurden schon teilweise berechtigt.

      Aber was war mit Range-Excenter von Opel? DAS war die Alternative für Langstrecke - aber niemand hat ihn gekauft...Gut, am Anfang war er zu teuer, aber es war ein realer Anfang.
      Diejenigen, die heute das Glück haben, noch einen e-Ampera zu fahren, wollen ihn nicht mehr hergeben. Diese Technik ist zwar mittlerweile schon überholt bzw. veraltet, aber der Grundgedanke war und ist nicht falsch für ein Langstreckenfahrzeug.

      Mfg
      Andi
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      Huldigt ihm, denn er ist es ... der einzig wahre Gott der Schwarzwald-Elche :saint:
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      Alles für die Tipo´s - alles für den Klub ^^
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      Mein Auto: 1,4l-120PS-Benziner als Kombi Lounge in GelatoWeiß mit diversen Paketen u.a. Popowärmer und 17" Alu´s, genannt "TurBienchen"

    • Google mal nach Hybrid. Wenn man mal bei den Auris Fahrern liest, dann brauchen die 6 Liter. Da muss ich meinen Diesel lange treten bis ich auf so eine Verbrauch komme.
      Du schleppst E-Motor, Verbrenner, Akkus und Treibstoff mit dir herum, du hast ein kleines Hybridauto für 18000 € oder einen Pseudo sparenden Plugin Benz für 50.000.
      Alle Hybride bisher brauchen nicht weniger, eher mehr Sprit als ein moderner Diesel.
    • Ein anderes Problem ist die Lebensdauer der Akkus. Wenn nach 8, 10 oder 12 Jahren die Kapazität der Akkus markant nachgelassen hat und ein Tausch fällig wird, werden die Nutzer vor dem Problem stehen, daß ein Tausch der Batterien den Zeitwert des Autos übersteigt und somit nicht rentabel ist. Davon spricht allerdings niemand.
      Schöne, neue Autowelt.
      Wie effektiv Batterien die nicht mehr im Auto benutzt werden können, andere Aufgaben lösen können, weiß keiner, weil Erfahrungswerte komplett fehlen.
      Das ganze Thema ist unausgereift und nicht durchdacht.
      Falls sich das E-Auto durchetzt, müssen wir alle mit drastisch steigenden Strompreisen rechnen. Angebot und Nachfrage sag ich da nur. Und wenn die Nachfrage nach Strom stark steigt, kann man sich leicht ausrechnen was der Preis macht. Bis jetzt betonen immer alle wie billig das Fahren mit Strom ist und bleiben wird
      Der Staat wird sich dann auch andere, neue Einnahmequellen suchen, da große Einbußen aus der Mineralölsteuer entstehen...
      Billiger wird da für Otto-Normalo jedenfalls nichts.

      Mein Tipo: TruTra Lounge 1.4 T-Jet, Alfa Romeo GTV (916).