ESC- Elektronische Stabilitäts Controlle

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    • ESC- Elektronische Stabilitäts Controlle

      Hi.

      Heute auf Schneefahrbahn unterwegs gewesen. Waaaaaas ein Gefühl....

      Hab dann mehrmals versucht, den Wagen ins Schlingern zu bringen und somit das ESC zum auslösen zu bringen. Gelang mir nicht, jedoch beim heftigen Beschleunigen löste die Traktionskontrolle aus.
      Später löste anscheinend auch mal kurz das ESC aus, da der Untergrund vereist war in einer Kurve und ich eine leuchtende Lampe bemerkte.

      Meistens konnte ich ein Untersteuern bemerken, welches ich jedoch mit entsprechenden Lenkbewegungen abfangen konnte.

      Habt ihr schon mal so einen Fahrzustand gehabt, bewusst oder unbewusst???
      FIAT-> Fährt Immer Alle Tage oder verkehrt: Tut Ausnahmslos Immer Fahren.

      Wer offen für alles ist, kann nicht ganz Dicht sein...

      Mein Tipo: Fiat Tipo 1.4 95 Easy Limousine, Sitzheizung, Tech-Paket, Sicherheitspaket, Komfortpaket

    • Hier das Funktionsprinzip kurz verdeutlicht. :thumbsup:
      Dieses Fahrerassistenzsystem versucht durch gezieltes Bremsen einzelner Räder, ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich in Kurven sowohl beim Übersteuern als auch beim Untersteuern zu verhindern und dem Fahrer so die Kontrolle über das Fahrzeug zu sichern.
      Damit ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, vergleicht das System permanent (bis zu 150-mal pro Sekunde) den Fahrerwunsch mit dem Fahrzustand. Der Lenkwinkelsensor liefert den Fahrerwunsch hinsichtlich der Fahrtrichtung. Motormanagement, die ABS-Drehzahlsensoren und der Gierratensensor(Gierrate, Querbeschleunigung) liefern die Daten des Fahrzeugverhaltens. Ein weiterer Beschleunigungssensor detektiert bei neueren Systemen auch eine Drehung in der Längsachse des Autos (Überschlag). Wenn eine wesentliche Abweichung des berechneten Fahrzustandes vom Fahrerwunsch festgestellt wird, greift das System ein. Ein Übersteuern wird durch Abbremsen des kurvenäußeren Vorderrades, ein Untersteuern durch Abbremsung des kurveninneren Hinterrades korrigiert. Die Radposition spielt dabei eine doppelte Rolle: Einerseits erzeugt die Bremskraft auf der kurveninneren Seite ein Giermoment, das das Eindrehen unterstützt, und umgekehrt. Andererseits verliert ein gebremstes Rad an Seitenführungsfähigkeit, d. h. Bremskraft an der Hinterachse unterstützt das Eindrehen, und umgekehrt. Einseitige Bremseingriffe an der Vorderachse können am Lenkrad spürbar sein. Dieser Effekt kann als Komfortminderung ausgelegt werden, deshalb lassen manche Hersteller die Vorderachse erst eingreifen, wenn die Korrektur an der Hinterachse sich als nicht wirksam genug erweist.
      Zusätzlich kann ESP auch die Motorleistung drosseln, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu verringern und ein Durchdrehen der Antriebsräder zu verhindern. Von Beginn an wurden die ESP-Systeme auch mit einer Traktionskontrolle verbunden, die ein durchdrehendes Antriebsrad abbremst und so das Antriebsmoment auf das andere Rad verlagert. Neben der zusätzlichen Sensorik (siehe oben) ist für das ESP die Trennung aller Radbremskreise erforderlich, damit jedes Rad einzeln abgebremst werden kann.
      Es gibt nur wenige Spezialfälle, bei denen ESP gelegentlich „stört“. Dazu gehört das Fahren mit Schneeketten, auf steilen, verschneiten Steigungen (wegen Nichtzulassung des benötigten hohen Schlupfs), in Steilkurven(auf Rennstrecken), gewolltes Driften in Kurven, schnelles Beschleunigen und allgemein das absichtliche Fahren im Grenzbereich. Hier bemerkt der Fahrer beispielsweise eine Drosselung der Motorleistung. Daneben eignet sich ESP auch dazu, Schwächen in der Fahrwerksauslegung und -abstimmung zu korrigieren.
      Aus diesen Gründen ist die Aktivierungsschwelle abhängig von der Marken- und Produktphilosophie des jeweiligen Herstellers, beispielsweise eine etwas spätere Aktivierung bei Porsche. Daneben lässt sich ESP bei vielen Herstellern abschalten. Bei einigen aktiviert es sich allerdings wieder, wenn das Bremspedal im Grenzbereich getreten wird. Geschieht das, regelt das ESP das Fahrzeug bis zum stabilen Fahrzustand und schaltet sich dann wieder ab. Das ist im Fahrzeuginneren zwar nicht visuell erkennbar, allerdings in Form eines „Ruckelns“ spürbar. Bei anderen lässt sich die Aktivierungsschwelle über einen Schalter nur von früh/vorsichtig auf spät/sportlich verschieben. Die Mechanismen sind dabei teilweise undokumentiert.

      Mein Tipo: Fiat Tipo Limousine Lounge, Colosseo Grau, 1,4, 95 Ps

    • Das habe ich zwar nichzt, ich mache es aber selber, so wie es die Electronic erledigen würde, sicher nicht so perfekt, aber bisher ohne Beschwerden Dritter Verkehrsteilnehmer..... :thumbsup:
      Ohne Tipo geht es gar nicht mehr und die Front ist immer vorne. :)

      F = Fahren
      I = Im
      A= Auto

      T= Traum

      Mein Tipo: FIAT Tipo 1.6 E-Torq Lounge Mediterraneo Blau, Komfort- Tech Paket, Raucherpaket ; Sein Name: Luigi