Cooler Champion nach packendem Finale in der ADAC Formel 4 powered by Abarth

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    • Cooler Champion nach packendem Finale in der ADAC Formel 4 powered by Abarth



      Die fünfte Saison in der ADAC Formel 4 powered by Abarth geht spektakulär zu Ende: Théo Pourchaire setzt sich mit hauchdünnem Vorsprung vor Dennis Hauger durch. Das Team US Racing CHRS von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar konnte eine dreifache Titelverteidigung feiert.
      Frankfurt, im Oktober 2019
      Nur sieben Punkten trennten den 16-jährigen Franzose Théo Pourchaire am Ende von seinem schärfsten Widersacher, dem Norweger Dennis Hauger. Pourchaire, der für das Team US Racing CHRS fährt, hätte den Titel eigentlich schon am letzten Rennwochenende in Hockenheim sichern können. Aber den zweiten Matchball nutzte er trotz erbitterter Gegenwehr eiskalt und war am Schluss einer langen, aufregenden Saison überglücklich: „Es war sehr hart, nach dem Hockenheimring-Wochenende zum Sachsenring zu kommen und alles für diese eine große Aufgabe zu geben. Ich wusste, dass ich nur einen Punkt vorne bin und auch, dass ich vor Hauger landen muss. Am Ende habe ich es geschafft, ich bin wirklich super, super happy. Das ganze Team ist happy, meine Familie auch - sensationell."
      Der Titel krönt nun eine konstante Saisonleistung, denn Pourchaire fuhr in 16 der 20 Rennen in die Top Ten, gewann vier Läufe und stand weitere acht Mal auf dem Podest. Für den jungen Franzosen, dessen großes Vorbild Sebastian Vettel ist, war der Triumph das Ergebnis harter und konsequenter Arbeit. Mit diesem Wissen versäumte es Pourchaire auch nicht, seinen skandinavischen Konkurrenten zu feiern: „Meinen Glückwunsch auch an Dennis für ein tolles Jahr." Hauger und sein Team Van Amersfoort Racing holten hervorragende 251 Punkte, während der neue Champion 258 Zähler einfuhr. Dahinter liegt der Monegasse Arthur Leclerc auf Rang 3. Der jüngere Bruder des Formel-1-Stars Charles Leclerc kommt auf 202 Punkte. Auf Platz 4 in der Gesamtwertung folgt der 15-jährige Tscheche Roman Stanek mit 165 Punkten. Stanek stand bereits vorher als bester Rookie der Saison fest, das für ihn eher durchwachsene Rennwochenende schadete dem Riesentalent nicht mehr.
      Besonders für die vier Sportler an der Spitze gilt indes: Sie kamen mit ihrem Tatuus-Monoposto und dem von Abarth optimierten Triebwerk sehr gut zurecht. Das lag auch an der Arbeit der Teams, so wurden die Niederländer von Van Amersfoort Racing mit sehr guten 491 Punkten zweiter in der Mannschaftswertung - hinter US Racing CHRS aus Kerpen mit 528 Zählern. Der von Ralf Schumacher und Gerhard Ungar geführten Crew gelang etwas ganz Besonderes, denn wie schon im letzten Jahr holten sie alle drei Titel, die es zu gewinnen gab: Théo Pourchaire wurde bester Fahrer, Roman Stanek bester Rookie und die Jungs dahinter siegten in der Teamwertung. Der Sieger weiß, wie wichtig die Mannschaft, aber auch speziell Schumacher und Ungar sind: „Sie bringen mir viel bei, sie haben viel Erfahrung im Motorsport. Das ist großartig. Ralf war Formel-1-Fahrer, er weiß viel über diesen Sport. Er kann mir immer helfen und viele Tipps geben - genau wie Gerhard." Pourchaire, der noch zur Schule geht, möchte sich sportlich weiterentwickeln. Wie andere Sieger der Formel 4 powered by Abarth möchte er zunächst in die Formel 3. Für das talentierte Mitglied des Sauber Junior Teams sollte das im Bereich des Möglichen sein.
      Die Fahrerwertung

      1. Théo Pourchaire
      258
      2. Dennis Hauger
      251
      3. Arthur Leclerc
      202
      4. Roman Starek
      165
      5. Gianluca Petecof
      164

      Die Rookiewertung

      1. Roman Starek
      412
      2. Paul Aron
      323
      3. Joshua Dürksen
      271

      Die Teamwertung

      1. US Racing CHRS
      528
      2. Van Amersfoort Racing
      491
      3. Prema Powerteam
      367
      4. R-ace GP
      341
      5. ADAC Berlin-Brandenburg
      233

      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.
      Manchmal höre ich auch auf den Namen Gerd ;)

      Mein Auto: 500X OFF ROAD 1.6 E-torQ, Panda Lounge 1,2 8V

    • Ich durfte mal im Formel3 meines Kollegen fahren. Alter Schwede geht so ein 400Kg Auto ab. Die Beschleunigung fühlt sich an wie bei einem 180 PS Motorad mit dem Unterschied das man 2 cm über der Straße sitzt. :D
      Ich frage mich seit dem wie sich wohl so eine Formel 1 Kiste anfühlt.

      Mein Tipo: Fiat Tipo Limousine Lounge, Colosseo Grau, 1,4, 95 Ps