Die Meisten vergessen hier aber, dass das Ergebnis immer nur so gut sein kann, wie das Material, das man einspielt.
FM klingt im Tipo Lounge z.B. oft besser als DAB, weil die Kompressionsrate beim DAB-Empfang oft genug viel zu mistig ausfällt und es zischelt.
Dann lieber ehrliches FM-Rauschen, als einen verschlimmbesserten oder hinterherhinkenden Hochton. 
Bluetooth-Einspieler sind bei guten Anlagen auch nicht der Brüller, aber im Tipo hört man selbst mit einem geschulten Gehör keinen Unterschied zur Klinke.
Das kann man jetzt als Vorteil oder Nachteil des Budget-Systems sehen, es zeigt aber eben auch die Grenzen des preiswerten Systems auf.
Ich kann damit leben, da ich mich eh auf den Verkehr konzentrieren muss und Musik im Auto nur eine von vielen Nebensachen ist.
Für den Musikgenuss habe ich zu Hause überwiegend Nubert, da kommt so eine Fahrgastzelle mit flachen Einbauchassis eh nicht ran.
Und genau deshalb und weil ich weiß, dass ich so etwas im Auto nie erreichen werde, ist es mir dort auch komplett egal. 
Die Zeiten, wo man sich den Kofferraum sinnlos mit Endstufen zubastelt, sind eh vorbei. Und klanglich hat die ganze Bassrollen-Endstufen-Oper mit der
akustischen Realität auch nichts mehr zu tun. Konzertsaal: reinsetzen und hören, Auto: reinsetzen und hören. Vergleichen und staunen, denn der
Bass wird viel zu oft überschätzt. Ohne sauberen und präzisen Tiefbass kann man im Auto notfalls noch leben, ohne Mitten nicht.
Diese Kevin-Einstellungen, wo immer Bass und Höhen bis zur Kotzgrenze angehoben werden, haben mit akustischer Realität und neutraler Wiedergabe nämlich nichts zu tun. 
Aber es soll ja auch Leute geben, die Bose-Tröten und Beats-Ohrwärmer anbeten. Ist wie Maggi für die Ohren 