Den Beitrag #1 von Kimahri habe ich nun gut ein Dutzend mal gelesen, um zu verstehen, was der Themenstarter meint.
Ergebnis: Da hakt nichts im Getriebe. Die Rückfahrsperre, also das Plasitkteil unter dem Schaltknauf, das man zum Einlegen des Rückwärtsganges anheben muss, geht nicht mehr in seine Ausgangslage zurück. Wenn es von Hand wieder nach unten geschoben wird, lässt sich die Schaltung möglicherweise wie gewohnt bedienen. Der Themenstarter macht dazu keine Angaben.
Möglicherweise ist die Feder gebrochen (siehe Bild https://www.tipo-forum.de/atta…0-schaltknauf-in-neu-jpg/). Braindead und Tobir83 haben schon beschrieben wie man da ran kommt.
Die Bewegung des Schalthebels wird wie seit Jahren bei FIAT üblich über zwei Seilzüge zum Getriebe geleitet:
Die Rechts-Linksbewegung wird über einen Umlenkhebel aufs Wählseil übertragen, um den Synchronkörper im Getriebe auszusuchen.
Die Vor-Rückbewegung wird direkt aufs Schaltseil übertragen und bewegt den Synchronkörper.
Die Rückfahrsperre verhindert eine zu starke Linksverlagerung des Schalthebels (C635.6 Getriebe) und damit ein irrtümliches Einlegen des Rückwärtsgangs.
Beim Lancia Lybra und Alfa 155 ist in Einzelfällen der Umlenkhebel (Metall) des Wählseils aus der Halterung (Kunststoff) gebrochen. Dann war die sichere Anwahl der Synchronkörper nicht mehr möglich. Man konnte im 2. Gang landen obwohl man in den 4. Gang wollte.
Sogenannte Kriechöle, Caramba oder WD40, haben an der Schaltkulisse nichts verloren. Es sind Stoffe die durch Kapillarwirkung in feinste Ritzen dringen und so durch Korrosion festsitzende Teile lösen können. Kunststoffoberflächen korrodieren nicht.
