Beiträge von vrider73

Partner:
Feiertag?

    Die Verbrennung in modernen Dieselmotoren bedingt ganz andere Schwingungen als bei älteren Motoren und diese muss das ZMS ausgleichen. Meine Kupplung hat ja, in bestimmten Betriebszuständen, schon kurz nach dem Kauf kleine Rutscher gehabt. Ich denke sie ist mit dem gelieferten Drehmoment ziemlich überfordert, da ich in meinem bisherigen Autoleben noch nie eine Kupplung verschlissen habe. Und da kommen auch schon über 800TKM zusammen.

    Allerdings hat ein Kfz-Meister, der den Tipo als Reimport verkaufen möchte, mein Auto mal gefahren und gemeint dass der nie im Leben nur 120 PS habe.

    Evtl hat die Serienstreuung ihren Anteil an meinem Problem.

    Ja, hat er. Die Frage ist halt ob ich mir einen günstigeres EMS einbauen lasse und ob es überhaupt gewechselt werden muss. Es macht ja noch keine Geräusche und durch sensibles Beschleunigen kann das Rutschen der Kupplung aktuell noch umgangen werden, ist auch nur mit beladenem Anhänger akut. Also könnte das Schwungrad, wenn es noch keine Überhitzungsspuren aufweißt, auch weiter verwendet werden.

    So, bin gerade aus Italien zurück und weiß nun dass ich eine neue Kupplung brauche. Beim beschleunigen, mit 750kg Anhänger, rutscht die Kupplung durch. Komplett unlustig am Brenner. Also muss ich jetzt mal schauen wie weiter, EMS oder ZMS. Ende September gehts nach Frankreich, wieder mit Motorradanhänger, und da muss es funktionieren. Der tägliche Arbeitsweg ist kein Problem, da merkt man das nicht.

    Der Patient mit dem Klackern hat jetzt 48 TKM runter, da ist eine Spülung kein Wagnis. Hab das bei meinem auch bei 145 TKM gemacht, alles gut.

    Die 10 TKM die das Öl jetzt drin ist sind in welcher Zeit zusammen gekommen?

    Dichtungen werden auch nicht angegriffen.

    Klackern kommt nicht von den Zündkerzen. Du hast entweder zu wenig, falsches oder zu altes Öl im Motor. Klackern tun nämlich die Hydrostößel wenn da irgendwas nicht stimmt. Wobei auch Hydrostößel mal kaputt gehen oder verkleben können. Den nächsten Ölwechsel würde ich vorziehen und eine Motorspülung empfehlen.

    Die Zündkerzen-Wechselintervalle sind eher Werkstattfreundlich als realistisch geplant. Die doppelte Laufleistung stellt da eher kein Problem dar.

    Gab es denn ein Gutachten oder hast Du nach KV von der Werkstatt repaieren lassen?

    Als Geschädigter nimmt man sich am besten immer einen Anwalt. Dazu braucht es nur dann eine RV wenn die Schuldfrage unklar ist. Die Anwaltskosten sind dann Teil des Schadens und werden von der gegnerischen Versicherung getragen. Kommt ein Anwalt ins Spiel, der die Forderungen vorträgt, versuchen die Versicherungen nämlich nicht dich über den Tisch zu ziehen. Dann werden zb Mietwagenkosten oder Nutzungsasfall plötzlich problemlos bezahlt, was sonst gern ein Problem ist wenn es mal wieder länger dauert bis der Wagen wieder fährt. Bei mir zb zwei Monate. Der dann gezahlte Nutzungsausfall waren 2200 Euro.

    Mit dem Vermessungsprotokoll würde ich beim Gutachter aufschlagen und es ihm so lange um die Ohren hauen bis er sich wieder an die Grundlagen seiner Ausbildung erinnern kann. Damit sollte sich,unter Verweis auf Rechtsmittel, ein Tausch der Hinterachse, auch nachträglich bewerkstelligen lassen.

    Mir war ja jemand auf Höhe Vorderrad ans Auto gefahren und hat mir die Seite bis zum Hinterrad ramponiert. Da war auch die Hinterachse krumm und zu ersetzen. Nichts anderes wird es bei Dir sein, da Du ja sogar den Aufprall dort hattest. Allerdings glaube ich eher an ein Spur- als an ein Sturtzproblem. Im Nachhinein hast Du garantiert die Arschkarte,vor allem ohne Rechtsschutz und Anwalt. Ich werde nie wieder einen Unfall ohne Anwalt regulieren. Und solltest Du Geschaedigter sein, bräuchte nicht mal eine RV. Allerdings nur wenn Dein Gegner den Schaden anerkannt hat.

    Wenn die Straße halbwegs eben ist sollte er nicht nach einer Seite weg ziehen. Fahr mal in die Werkstatt und lass das einfach auf dem Rollenprüfstand kontrollieren. Da kann man sehen ob eine Seite heftiger bremst als die andere, und danach sieht es aus.

    ABS sorgt dafür dass kein Rad blockiert und das Fahrzeug lenkbar bleibt. Weder ABS noch ESP können die Physik überwinden und Vollbremsungen in einer Kurve, bei Maximalgeschwindigkeit sind eine ziemliche Herausforderung für die Asistenzsysteme. Das Auto will ja weiter geradeaus, soll aber in die Kurve und das noch mit maximal möglicher Verzögerung.

    Natürlich ist das logisch. Die Stützlast des Hängers belastet die Hinterachse und entlastet dabei Vorderachse, nicht gravierend aber doch. Dadurch hast Du bei jeder Beschleunigung mehr Schlupf als ohne Anhänger.

    Lass den Krempel einfach weg.

    Ist der Reifen aufgeschlitzt hilft es nicht.

    Hat der Reifen nur einen Einstich kann es helfen, allerdings wirfst Du den Reifen dann weg obwohl er reparabel wäre, weil weiterverwenden ist nicht. Und auch mit nur einem Durchstich funktioniert das nicht immer zuverlässig. Jede Werkstatt wird sich bedanken wenn Du mit so einer Sauerei im Reifen zum Wechsel kommst.

    Viele Fahrzeuge haben heute weder ein Ersatzrad noch ein Pannenkit an Bord.

    Und dann überlege mal wie oft im Leben du schon platt gefahren hast und ob Du dir vorstellen kannst damit nachts in einem Unwetter, bei vollem Kofferraum, das Fahrzeug wieder flott zu bekommen.

    Bis du da evtl soweit bist, was ja nicht garantiert ist, hat der Pannendienst Dir weitergeholfen.

    Bei VW laufen die Lüfter erst so lange nach seit die Software der EU-Norm entspricht. muss etwas mit den Temberaturen der Abgasanlage zu tun haben, also Kat oder Partikelfilter.

    Bei einem Kollegen war das ab dem Tag des Motorsoftware-Updates so.

    Bei mir rutscht sie auch gelegentlich. Wenn im großen Gange der Turbo beim Beschleunigen anbläßt geht die Drehzahl ganz kurz hoch. Macht er schon seit ich ihn habe, also 130.000 km.
    Die Kupplung hat ihre liebe Not mit dem Drehmoment.


    Gruß Frank