Jetzt ist es also mehr oder weniger fixiert - ab 2035 keine neuen Verbrenner mehr in Europa.
Ich habe mich mit dem Thema in letzter Zeit ein wenig beschäftigt. Da sieht man schnell, wie geplant die Sache schon seit längerer Zeit ist und wie die europ. Staaten bzw. die EU alles verschlafen hat. Hier ein Beispiel:
Lithium ist das neue "weiße Gold". Es wird zukünftig in großen Mengen für die Herstellung von immer mehr Akkus benötigt. Sein Preis stieg allein im Vorjahr um 500 Prozent am Weltmarkt.
Das wird nicht ewig so weitergehen, weil jedes neu erschlossene Abbaugebiet (und die schießen jetzt wie die Schwammerl weltweit aus dem Boden) die Fördermenge erhöht und somit in den nächsten Jahren der Preis wieder massiv sinken wird. Vergleichbar mit fossilen Brennstoffen. Die ersten Autofahrer kauften ihren Sprit in der Apotheke, dann sprang die Industrie auf, die Fördermenge explodierte und es kamen mit mehr Autos auch erste Tankstellen.
Aber Lithium ist selten. In ganz Österreich gibt es nur eine Stätte, wo es rentabel abgebaut werden kann - die Koralpe in Kärnten (kennen Italien-Urlauber sicher vom Vorbeifahren).
13 Millionen Tonnen wären da laut Experten, 11.000 Tonnen könnten jährlich abgebaut werden. Reicht z. B. für 1 Million E-Kleinwagenakkus.
Also juhu, Österreichs Wirtschaft profitiert? Nix da.
Die Schürfrechte hat sich schon 2011 eine australische Firma gesichert, damals zum Spottpreis. Austria for Australia. Hinter ihr stehen chinesische Investoren/Besitzer.
Wenn der Abbau wie geplant 2024 beginnt, geht das "weiße Gold" sofort Richtung China in Akkufabriken. Also Österreich hat den Dreck der Diesel-betriebenen Maschinen und Lkw, Australien spielt nur am Papier mit. China gewinnt.
Das muss man den Chinesen lassen, sie denken viel weiter voraus, die Europäer haben alles verschlafen. Denn das ist nur ein Beispiel. Ähnliche Firmenkonstrukte rund um zukünftige Lithium-Abbaustätten gibts in ganz Europa.
Vielleicht auch interessant - warum holen sich nicht chinesische Firmen direkt die Abbaurechte? Ganz einfach, weil man so mögliche zukünftige Sanktionen umgeht.
Sollte z. B. China irgendwann Lust haben, Taiwan nach Putin-Ukraine-Art einzunehmen, wären flott Sanktionen ausgesprochen. Das würde den Lithium-Abbau in Kärnten aber nicht betreffen, denn am Papier arbeitet dort ja eine australische Firma.


....... frag nicht nach Sonnenschein
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