Beiträge von Flitzei

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Feiertag?

    An meiner Wallbox hing bisher auch nur ein Auto von Freunden. Ich hab noch keins gefunden, das mir gibt, was ich will. Den Ioniq5 find ich vom Design her ganz geil, aber der ist auch schon wieder so hoch und groß. Das in Kompaktgröße wäre cool gewesen. Und wie gesagt: ein Kombi wäre nett. Ich kaufe kein Auto, das in Rotchina produziert wird, egal wie billig oder gut das ist.

    Der hat dafür damals Medikamentenstudien im Auftrag der Industrie durchgeführt, das Mittel ist aber recht schnell wieder verboten worden, weil es Rhabdomyolyse (eine Art Muskelauflösung) auslösen kann, wodurch es über 50 Tote gab. Danach hat er sich dann als Pharmaindustriegegner hingestellt.

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    Und dein Öl fürs Benzin wird natürlich von überbezahlten Schreibtischarbeitern aus der Erde geholt

    Naja, nach Öl bohren ist ein Job für Spezialisten und gehört zu den bestbezahlten Berufen überhaupt. Das ist was anderes als mit Schäufelchen und Eimerchen Coltan aus einem Tunnel zu buddeln. Es gibt einen Grund, wieso fast alle Länder, selbst die Russen und Araber, die Technologie im Westen kaufen müssen, weil sonst nichts aus dem Boden kommt.


    Ich hätte mir durchaus jetzt ein Elektroauto als Pampersbomber geholt, aber SUV wollte ich nicht, das ist was für Opas, und als Kombi gabs nur ne Chinakarre, das wollte ich schon zweimal nicht.

    Naja. 2024 sehe ich mir mal den Elektro-Abarth an, dann ist meiner 5 Jahre alt, da kann man mal übers Wechseln nachdenken. Aber da bisher lediglich von lausigen 154 PS gerüchtelt wird, wird der Alpine-R5 wohl interessanter.

    Es ist einfach Stuss, die WaPu nicht mitzuwechseln. Der Arbeitsaufwand ist im Grunde derselbe wie beim Zahnriemen, beim ZR-Wechsel ist die Arbeit das Teure, wenn die also zwischendrin leckt, zahlt man die Arbeit zweimal. Gleichermaßen würde ich bei einer vor dem ersten Wechsel leckenden Pumpe den Riemen gleich mittauschen, ist dann ja eh offen.

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    Der 1,4 TFSI mit 160 PS, den mein Bruder nun seit 230000km fährt, verbraucht 3 Liter weniger und fährt 25 Kmh schneller als der T-Jet.

    Das ist ja auch nicht vergleichbar. Der T-Jet in dem Beispiel hat 40 PS weniger und ist ein Saugrohreinspritzer, die brauchen immer mehr als Direkteinspritzer; der Motor ist ja auch 30 Jahre alt. Dafür braucht er aber auch keinen Partikelfilter, das halte ich für einen Wert an sich. Vor dem fürchte ich mich beim Tipo ein bisschen, wenn ich dran denke, was für ein übler Krampf das bei meinem Volvo war.


    Wobei ich mich immer frage, wieso der T-Jet bei manchen so säuft. Ich habe schon Leute gesehen, die sich über Alltagsverbräuche von fast 10 Litern beschwert haben, da frage ich mich, wie die fahren. Das habe ich mal mit einem 1.4er Astra vom ADAC mit 140 PS gehabt, da bin ich zum ersten Mal Downsizer-Turbobenziner gefahren, weil bei meinem Octavia die Maschine verreckt ist (kurz nach dem Wechsel in der Fachwerkstatt Spannrolle vom Zahnriemen weggeflogen, weil das Teil abgebrochen ist, wo die draufsteckt. Qualität von Henkel) - das ist ein paar Tage lang okay, dann sollte man aber langsam mal den Fuß ein bisschen mehr unter Kontrolle haben.

    In meinem 595 kommt der im Alltag mit 6,7l hin, das entspricht etwa der Angabe.

    Die Coladose im Tipo ist auch nicht erheblich sparsamer, die angegebenen 5,4 hab ich noch nie geschafft, ich brauch immer so 6,2, aber Eifel ist halt auch hügelig.

    Tausche Fiatbashing gegen Volkswagenbashing. ;)

    Gebranntes Kind scheut das Feuer. VW hat sich in den letzten 20 Jahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was die Ingenieursleistung im Antriebsbereich angeht. Von durch Frost platzenden Motoren über die Steuerketten und die Ölsäuferei bei Audi, die Kopfdichtungen beim 2.0 TDI etc., die allgemeine Katastrophe namens Touran, alles nicht so der Bringer. Ich finde nicht, dass man bei einem Konzernauto das bekommt, was man bezahlt, da würde ich lieber einen Koreaner kaufen.

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    Und auch Qualitativ ist der Golf doch noch etwas andere Liga als der Tipo

    Weiß nicht. Weiche Oberflächen sind ganz nett, aber das ist halt eher Qualitätsanmutung als tatsächliche Qualität. Qualität ist für mich, wenn der Kasten für wenig Geld lange hält und nicht ständig mit teurem Schnickschnack in der Werkstatt steht, ob die Türverkleidung aus Hartplastik ist oder nicht, spielt da weniger eine Rolle. Gleiches gilt für mich für Spaltmaße, auch wenn ich da mit meinem Tipo ziemlich zufrieden bin. Lackierung ist nicht der Burner, aber das ist sie bei Ford und Opel auch nicht.

    Meiner Erfahrung nach taugen bei VW die Antriebe nichts und das ist das Teure.

    Der Multipla ist eigentlich ein geiles Auto, wenn man mal drin gesessen hat und sieht, wieviel Platz da drin ist auf der kleinen Fläche. Es darf halt kein Facelift sein, der ist langweilig.

    Irgendwie muss der Moll ja die ganzen V40-Tageszulassungen querfinanzieren, die die letztes Jahr noch auf den Markt geschmissen haben für 20 Scheine. ;)


    Aber ja, der ist teuer. Ich hab mir da mal Mazdas angeschaut, weil man die hier in der Gegend woanders nicht kriegt, war kein Genuss. Mir geht das immer schon auf den Sack, dass man bei denen in Aachen nicht parken kann, weil die immer die Kundenparkplätze mit Verkaufsautos vollstellen. Letztes Mal war dann ein Platz neben der Ladesäule theoretisch frei, aber da konnte man sich nicht hinstellen, weil irgendein Idiot seinen Tesla quer über den Ladeplatz und den Parkplatz daneben gestellt hat.

    Wir haben für unsere Überzeugung gekämpft....gegen Atomkraft, gegen Pershing II....und was hat es genutzt? Nix!

    Von daher fällt es mir schwer mich heute noch "aufzulehnen", da ist dieser Gedanke "bringt eh nichts" noch ziemlich verankert.

    War ja auch nicht richtig. Die Atomkraft abzulehnen hat uns eine Menge beim Klimawandel gekostet. Und die Friedensbewegung war so hart von DDR-Spionen und Erpressbaren (ich erinnere hier an die Generale für den Frieden) durchsetzt, dass die Mitläufer gar nicht gerafft haben, dass sie nur gegen amerikanische Systeme demonstriert haben, aber nicht gegen die russischen Friedensraketen. Propaganda hatten die damals schon besser drauf im Vergleich zu heute, wo Lawrow den Comical Ali gibt.


    Die Demonstranten waren bei uns jedenfalls nicht besonders beliebt, als es hieß, der Hunsrück sei gegen die Stationierung von Cruise Missiles aufgestanden. Es waren mehr Demonstranten als Einwohner da und die Einwohner waren nicht dabei, denn die waren als strukturschwache Region um jeden Ami froh, der Geld dalassen konnte. Beim großen Bumms hätte es eh keinen Unterschied mehr gemacht und auf die Russen hatte man keinen Einfluss.

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    das ist im Prinzip richtig, nur muss dann der Energieaufwand für Transport und Verteilung der Kraftstoffe noch dazu gerechnet werden, sonst bleibt es ne Milchmädchenrechnung.

    Klar, aber wenn ich sowas als Großanlage habe, kann auch das Schiff mit Wasserstoff fahren.


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    Dann eben ein MG 5, kostet kaum mehr als einnTipo

    Ich hatte über ein E-Auto nachgedacht, als ich den Tipo kaufte, aber da es exakt einen elektrischen Kombi gibt und das ein MG ist, wollte ich dann doch nicht mehr, das möchte ich aus politischen Gründen nicht.


    Tesla kann ich wegen des Designs nicht, ich finde die hässlich und kaufe keine Autos, die mir nicht gefallen. Und aus Deutschland gab es im Grunde nur SUV, das möchte ich auch nicht. Ich bin noch nicht so alt, dass ich was für Hüftlahme bräuchte.