Beiträge von Flitzei

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Feiertag?

    Ja aber wenn man nix macht in Sachen Imageverbesserung kann man auch nie besser werden. Ohne Werbung keine neue Kundschaft, ohne Technik auf aktuellem Stand der Dinge keine neue Kundschaft. Die anderen Stellantis Marken werden auch fleißig beworben, nur Fiat nicht.

    Jo, für Opel und Peugeot sieht man schon mal was, Citroen ist schon dünn und an den letzten Fernsehspot von Alfa Romeo erinnere ich mich überhaupt nicht.

    Das meinte ich auch, so wird das nix. Und ja, man kann nicht Uraltmodelle ewig weiter reiten, das verzeiht man nur dem 500. Als ich vor 3 Jahren den Abarth kaufte, wusste ich, dass der nicht gerade auf der Höhe ist (dafür hätte ich einen Fiesta ST kaufen müssen), aber in dem Teil steckt genug Wahnsinn, dass ich trotzdem einen wollte. Die Konkurrenz wäre eine Giulietta gewesen, die wollte ich nicht. Die fühlte sich mehr nach altem Kasten an und vernünftige Motoren wie den 1,8er TBi oder wenigstens den Multiair mit 150 PS gab es zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr. 120 PS, wahlweise Benzin oder Diesel (was ich von Diesel in einem Alfa halte, erwähne ich erst gar nicht) was soll das...

    Naja, vom Blech her waren die damals alle schlecht, das wurde dann aber bei Fiat spätestens in den 90ern viel, viel besser.


    Das Coupe in meinem Avatarbild habe ich vor ein paar Jahren verkauft, da war das fast 20 Jahre alt und hatte keinen Rost. Ich hätte es behalten, wenn ich den Platz gehabt hätte, aber ich wollte mal einen V8 haben, da musste es weg; war auch bloß ein 1.8er, ein Turbo-Coupe hätte ich niemals hergegeben - ich jage immer noch meinem Einhorn nach, einem perlweißen Turbo.

    Im Baujahr von dem Auto (98) hatte mein Vater eine neue E-Klasse gekauft, die rostete in der Garantiezeit schon an allen Türen.

    Die machen ja nicht mal Werbung.


    Das schlechte Image ist unverdient, die Autos sind gut.

    Komischerweise verzeiht man Fiat das Rosten in den 70ern nicht, während die Benze noch um 2000 rum im Zeitraffer faulen durften, das war schließlich Qualität...

    Ich weiß nicht, ob die sich einen Gefallen getan haben, als sie nach der Fusion erst mal die Händlerverträge gekündigt haben, wobei das bei Peugeot noch schlimmer gewesen sein muss.


    Hier steigen die Günstig-Händler größtenteils auf Opel, Kia und Hyundai um. Ich hätte beinahe einen Insignia gekauft (der Astra lohnt sich IMO bei den Jahreswagen nicht, der Insignia als Sparbrötchenvariante mit 140 oder 165 PS kostet kaum mehr und ist viel geräumiger), aber ich habe dann doch einen schicken Tipo gefunden, der 3000 billiger war - und weil es bloß eine Familienkutsche sein sollte, wollte ich dafür im Grunde nichts ausgeben ;). Skoda ist im Grunde für das Gebotene schon zu teuer geworden.

    Ich hab im Juli für meinen Tipo auch 20K bezahlt, obwohl das ein Jahreswagen mit 10K auf der Uhr war.


    Mein 3 Jahre alter Abarth (also das Modell mit den Ausstattungsmerkmalen und vergleichbarer Laufleistung) wird momentan bei den Händlern in der Umgebung für mehr angeboten, als ich neu bezahlt habe. Und die handeln nicht mehr, du nimmst es mit oder du lässt es.



    Zitat

    Und gerade heute hat Putin die Teilmobilmachung für 300.000 Soldaten befohlen.


    Jo. Auch alles Kanonenfutter, die Ausbildung bei den Russen ist schlecht, sonst hätten die schon gewonnen. Den Offiziersnachwuchs haben sie ja schon losgeschickt und verbrannt. Ich frage mich, wie gut die alte russische Taktik, den Gegner mit dem eigenen Blut zu ersäufen, heutzutage noch funktioniert, wenn dir smarte Geschosse direkt in den Unterstand knallen.

    Das gilt halt unter der Annahme, dass man die E-Fuels hier herstellt, aber das ist natürlich Käse. Wenn ich das beispielsweise, wie Porsche das plant, mit Windstrom aus Patagonien mache, der hier in Stromform aus physikalischen Gründen niemals ankäme, gibt es sowas wie einen schlechten Wirkungsgrad im Grunde nicht, solange man damit noch was verdienen kann - die rechnen mit Stromerzeugungskosten von knapp 1-2 Cent pro kWh da. Der physikalische Wirkungsgrad ist in dem Fall ziemlich wurst, denn entweder man hat transportable Energie erzeugt (positiv) oder lässt es (schlecht).


    Persönlich würde mich das aber eher für die Oldtimerei interessieren. Für ne Wochenendtour ist mir auch egal, wenn der Sprit 3 Euro kostet.

    Kann man das Teil eigentlich abschalten? In der Bedienungsanleitung finde ich dazu nichts.


    Ich habe kein induktiv zu ladendes Handy und irgendwie stört mich die rote Leuchte, wenn man da was hinlegt. Außerdem wird davon abgeraten, ein Portemonnaie oder einen Schlüssel da hinzulegen, das nervt mich irgendwie.

    200 für ne Antriebswelle ist aber okay. Ich hatte bei einem Volvo so ein Knacken drin, das nannten die Stand der Technik und haben für die 200 Mäuse ein bisschen Loctite reingeschüttet. Die Wellen selber kosten da eher das Vierfache.

    Warum spricht man das VW eigentlich ab, wenn die immer gewinnen, also das sie einfach besser sind?

    Frage für einen Freund. :1f601:

    Die gewinnen vor allen Dingen in deutschen Zeitungen. Bei Ländern ohne eigene Autoindustrie sind die Ergebnisse etwas breiter gestreut.

    Ich wollte eigentlich schreiben, dass mich gewundert hat, dass der Astra in dem Test teurer war als der Golf, andererseits hat man mir einen Astra für schlappe 35 Tausend angeboten, als ich nach nem kompakten Kombi gesucht habe. Da war ich wenig begeistert, auch wenn der geil aussieht. Für VW-Design kann ich mich nicht begeistern, das sind fürchterlich fade Karren, finde ich. Mir ist auch das Innenraumdesign wichtiger als das Material, die meisten Dinge da drin fasse ich viel seltener an als ich sie ansehen muss.

    Auf der GS500E hab ich 97 den 1a gemacht neben dem Autoführerschein, beide Prüfungen am gleichen Tag, der auch noch mein 18. Geburtstag war (Stresssss).

    War okay, aber selbst gekauft hätte ich mir die nicht, ich mochte das Fahrwerk überhaupt nicht.

    Bin dann anderhalb Jahre die Aprilia gefahren (ich hatte die schon für den 1b gedrosselt, weil meine 80er Honda ständig kaputt war), bis mir ein freundlicher Schutzmann bedeutet hat, ich solle das lassen (siehe oben, verständlicher Fehler, wer rechnet das schon nach. Damals war das im Fahrzeugschein noch nicht angegeben, heute schon, so weit ich weiß), aber "glücklicherweise" ist sie dann auch gleich komplett verreckt:

    Ein Lager des Getriebes ist zerbröselt, der ganze Sermon hat sich dann verkantet, das Motorgehäuse beschädigt und obendrein einen Kolbenfresser ausgelöst, weil die Kurbelwelle einen mitgekriegt hat. Also war einmal komplett die Antriebseinheit im Eimer; Getriebe kaputt, Gehäuse kaputt, Zylinder kaputt, Kolben kaputt.

    Einen fertigen Austauschmotor gab es ab Werk nicht, weil seltenes Modell (der Motor der 125er Futura hätte gepasst, aber das Getriebe wäre dann falschrum gewesen, 1 Gang hoch, 5 runter). Aufbau in Einzelteilen hätte bei über 5000 Mark gelegen, also Schrott. Das Ganze mit knapp über 10.000km auf der Uhr.

    Ich habe dann ein paar Monate gewartet, bis ich offen fahren durfte, und mir eine 850er BMW gekauft, die habe ich 23 Jahre später immer noch.

    Das ist in D wegen der 10 Fahrstunden so teuer, ist das in AUT weniger?


    Meine 125er bin ich gerne gefahren, aber wie sich später herausstellte, war die nicht mal für den (damals noch) 1a legal, weil das Leistungsgewicht nicht passte. Aprilia halt, 30 PS bei 120 kg.

    Mit dem Dreizylinder-Motor bin ich auch super zufrieden bisher. Habe jetzt die ersten 1000 Kilometer gefahren, Spritverbrauch hat sich auf 6 Liter plusminus bisschen eingependelt. So bis 120 zieht eer besser durch als die 100 PS erwarten lassen würden. Rattert kalt ein bisschen dieselig, aber das tun die Dreiender ja immer. Wenn er mal warm ist, ist er mir fast zu leise. Ich muss deutlich mehr auf den Tacho schauen als gewohnt und fahre besonders innerorts noch gerne zu schnell, weil ich nicht höre, wie flott er ist ;). Hätte ich für das Geld nicht erwartet, ehrlich gesagt.


    Licht könnte noch einen Tick besser sein, finde ich (der Fernlichtautomat ist aber super). Ich würde jetzt nicht sagen, dass das besser ist als die Bixenon in meinem Abarth, ungefähr genauso gut. Das neue UConnect ist um Klassen besser als das Vorgängermodell.

    Praktisch unmöglich in gutem Zustand zu finden. Ich wollte immer mal nen späten perlweißen Turbo, nichts zu machen. Mein erstes hätte ich gerne behalten, das war ein ganz frühes Modell ohne Gebastel (meine Autos sind immer original, ich kauf nur Autos, die mir ab Werk gefallen), aber Glatteis auf der Autobahn war dagegen.

    Der Hybrid vielleicht, meiner kann das auf jeden Fall nicht. Der fährt problemlos mit 100 in die Ortschaft, weil er die Schilder nicht erkennt. Der kann nur Tempolimits und Überholverbote, das steht auch so in der Anleitung.

    Ich kann zumindest sagen, dass "autonom" ein ziemlich großes Wort ist für das, was das Auto kann. Das fängt schon damit an, dass die Verkehrszeichenerkennung keine Ortsschilder erkennt.


    Der Spurhalteassistent ist okay, findet für meinen Geschmack aber zu oft die Striche nicht, da würde ich mich nicht drauf verlassen wollen.


    Der Abstandsregeltempomat ist ziemlich gut, wenn nicht viel Verkehr ist. Ich hab das am Wochenende mal auf der Autobahn getestet. In NRW, wenn es voll ist, steht der eigentlich nur auf der Bremse, da fährt man dann selbst schonender. Wenn es etwas freier ist, ist das aber schon sehr komfortabel.

    Pech haben kann man immer, das 1.8er Coupe habe ich mit 238000 auf der Uhr verkauft, da war das aber auch schon 18 Jahre alt. Mir ist nicht mal der Phasensteller verreckt, vielleicht einem Vorbesitzer mal.