Wenn ich das mit dem "Zwang" lese, wird mir schlecht. Es brauchte auch niemand wirklich einen Verbrenner, es gab doch Pferdewagen. Warum reitest du also nicht?
Und Waschmaschinen: Was für eine Ressourcenverschwendung gegenüber dem lange etablierten Waschbrett.
Wer braucht übrigens einen LED-Flachbildschirm? Ein EIZO FlexScan F77 war ja wohl gut genug?
Wieso ein Induktionskochfeld? Die 4 schwarzen Gitterkreuze mit ner Gasflamme drunter waren auch nicht langsamer.
Merkste was?
Technologie entwickelt sich immer weiter. Hätte niemand etwas neues ausprobiert, würden wir heute nicht mit hochauflösendem LED-Pixelmatrixlicht fahren, sondern hätten noch immer Petroleumlampen vorne. Ach quatsch, wir säßen dann ja noch immer in irgendeiner Höhle.
Oh, wie ich mich noch an die legendären Volksaufstände gegen diese damaligen "Zwänge" in den Geschichtsbüchern erinnern kann. Wach auf! Okay: Manche Entwicklung hat tatsächlich nicht nur den Fortschritt der Menschheit im Sinn, sondern verfolgt fragwürdige Motive.
Aber Zwang? Die vor bereits ein paar Jahren abgeschafften Prämien für den Kauf von Hybriden und E-Autos hast du schon mitbekommen, oder?
Und "Drill, baby, drill!" soll jetzt echt nicht die Lösung sein, oder?!
Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber nur wer ihn überhaupt beschreitet, kommt ans Ziel.
Das das Verbrennen von mehr fossilen Brennstoffen als die Kreisläufe der Natur auffangen/regenerieren können uns nicht wirklich weiter bringt, dürfte mal langsam angekommen sein, oder?
Und das es in den meisten Fällen nicht sinnvoll bzw. effizient ist, viel Primärenergie zu investieren, um Energie in weniger effiziente Formen umzuwandeln (wie häufig bei Wasserstoff der Fall), ist mittlerweile auch bei vielen durchgedrungen.
Also atmen wir alle mal wieder ruhig durch die Nase, entwickeln wir die Elektromobilität weiter, entdecken dabei wahrscheinlich die Verwendungsmöglichkeiten weniger problematischer Rohstoffe und sehen uns in ca. 15-20 Jahren an, wo wir dann sind...