Sich einbuddeln ist auch keine Alternative. Und machen wir uns nix vor, wie viele sterben jährlich weltweit an Hunger, durch Krieg, Verkehrsunfälle, Selbstmorde, andere Viren u.v.m. Da finde ich 2 Millionen Coronatote nun auch nicht so exorbitant hoch, auch wenn jeder individuell zu viel ist.
Solche Pandemien gab es und sie kommen immer wieder. Ist halt Scheisse dass es uns erwischt, aber ohne unsere Zivilisation und Wissenschaft würde es wohl noch schlimmer aussehen.
Das ist nur nicht alles früher so dominant und medial präsent wie heutzutage. Und dann kommen noch so Quacksalber wie die Coronaleugner! 
Und auch wenn ich mich wiederhole und pietätlos wirken mag - gerade jetzt wo Rob um seinen Vater trauert - aber der Tod ist Teil des Lebens. Punkt aus. Hier wird keiner 140 Jahre von uns und die Lebensuhr tickt seit der Geburt rückwärts. Also geniesst jeden Tag (abgedroschen!) und erfreut Euch des Lebens. 
Amen.
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Ja und nein.
Ja, im globalen Vergleich ist Covid-19 nicht die Nummer 1, und ja, jeder Cov-Tote ist zuviel.
Nein, ich glaube, wenn die Menschheit erstens weniger wäre (meine Güte, ich habe in der Schule noch von 4 Milliarden Weltbevölkerung gelernt, bei Ian Gillan's Schulzeit waren es noch 2,5) und zweitens nicht auch noch die letzten Naturrervate räubern würde, gäbe es vermutlich deutlich weniger Krankheiten, die vom Tier auf den Menschn überspringen. SARS Cov-2 ist da ja nur ein Beispiel.
Ja, auch der Tod ist Teil des Lebens und man sollte ihn nicht verdrängen, er wird uns alle noch besuchen kommen. Mein Vater ist vor zwei Wochen verstorben, 96-jährig, nicht an Cov. Es geht ja auch nicht darum, dass der Tod ganz furchtbar schrecklich ist, oder ganz harmlos, weil er trifft ja jeden. Es geht um vermeidbare Todesfälle.
Und ja, genießt jeden Tag, die Zeit mit Euren Lieben, denn man weiß nie, wann Gevatter Tod zu Besuch kommt. Und ja, paßt auf Euch und Eure Lieben auf, damit er nicht vermeidbar zu früh kommt.