ähm...nö....ich habe offen gestanden Prospektangaben verglichen und da stand beim Tipo glaube ich eine 6 vor dem Komma, bei den neueren Modellen 7,1l.Bei den Mitbewerbern in der Regel 6.xl, bei einigen 5.xl.
Das die Angaben Schall und Rauch sind ist klar, aber bin davon ausgegangen das sie bei allen gleichermaßen geschönt und somit vergleichbar sind, beim Tipo sind sie die allerdings, im Gegensatz zu den anderen, extremst geschönt.
Die Angaben sind nicht geschönt, es ist halt nur so, dass speziell die kombinierte Angabe gerade das ist, was für die wenigsten Anwender relevant ist und oben drauf auch entsprechende Fahrprofile gefordert sind, um die Verbräuche in der Realität zu erreichen.
Der Umschwung von den 5,7l/100 km auf 7,2l/100 km beim FIRE und 6,0l/100 km auf 7,1l/100 km beim T-Jet kommt durch die Umstellung vom NEFZ auf den WLTP.
Kurios ist dabei einzig, dass der T-Jet demnach bei einem WLTP-Profil sparsamer sein soll als der FIRE.
Wenn man die Normverbräuche vergleichen will, dann betrachtet man sinnvollerweise vergleichbare Fahrzeuge, idealerweise also das exakt gleiche Modell, sprich ein Tipo wird auch nur mit einem Tipo verglichen etc.. Darüber hinaus gilt für den persönlichen Verbrauch, dass nur die Fahrten zwischen 20°C bis 25°C berücksichtigt werden, sehr langsam beschleunigt und nicht sonderlich schnell gefahren wird. Berücksichtigt man das, hat man durchaus auch gute Chancen, die Normangabe zu unterbieten, da man nicht an die Schaltvorgabe des NEFZ gebunden ist. Zudem muss man berücksichtigen, dass es Teilverbräuche gibt, die für sich genommen schon recht gut anwendbar sind, man muss nur das passende Verhältnis treffen.
Wichtig ist Folgendes:
Die Normverbräuche haben nichts mit einem Realverbrauch zu tun, sondern beziehen sich auf ein explizit definiertes Profil zum Vergleich der Fahrzeuge. Für den Kunden hilft das zur Orientierung leider nur sehr bedingt, weil neben der lückenhaften Kommunikation (oftmals werden nur kombinierte Verbräuche beworben) eben auch alles abseits des Testprofils fehlt (wie z.B. das Thema Abgasreinigung sehr gut zeigt). Vor allem ist zu berücksichtigen, dass alle Fahrzeuge gleich bewegt werden, sprich Mehrleistung nicht genutzt wird.
In meinen Augen wäre es sinnvoll, wenn man statt der kombinierten Angabe nur noch die Teilverbräuche angibt und das ganze stärker über den Kraftstoffpreis regelt. Je teurer der Kraftstoff ist, desto eher lohnen sich sparsame Modelle (und auch andere Kraftstoffe) und der Kunde hätte damit einen größeren Anreiz, auf sein Profil zu achten.


sein, ich habe einen 


