wird es außer mir auch zahlreiche andere Nutzer geben, die ihr Auto mit dezentraler Energie, in meinem Fall Solar) aufladen werden.
ja, das ist schön für alle, die diese Möglichkeit haben. Aber wie laden die Mieter einen einem typischen Betonbunker mit einer Wohnung im 5. Stock ihr E-Auto?
Hängen dann aus allen Fenstern Ladekabel runter über den Gehsteig zu den Autos?
Wie gesagt, ein Hauptproblem wäre, dass alle abends von der Arbeit heimkommen und quasi gleichzeitig ihr Auto anhängen. Das hält europaweit kein Stromnetz aus.
Aktuelles Beispiel vom 18. Mai. Eine Umspannanlage in Kroatien löst eine Kettenreaktion aus, die das europ. Stromnetz in 2 Teile splittete. Gerade noch am Blackout vorbei. Wie schon am 9. Jänner dieses Jahres. Und das obwohl derzeit noch kaum E-Autos unterwegs sind.
Das andere Problem beim Strom sind die schön grünen erneuerbaren Energien.
Wasserkraft bringt in heißen trockenen Sommern wenig, hier in NÖ ein bekanntes Problem.
Windkraft ist unzuverlässig, da der Wind eben nicht steuerbar ist, wie man ihn gerade braucht.
Sonnenenergie ebenso.
Mir ist schon klar, dass es in dies Richtung gehen wird. Klingt ja alles schön, aber ohne ein dafür ausgelegtes Stromnetz und Speichermöglichkeiten in brauchbaren Größenordnungen ist das derzeit alles heiße Luft, was die Politik von sich gibt.
Autohersteller planen ja auch selten ein neues Modell mit supersparsamen Benziner/Diesel und lassen dann absichtlich den Tank weg.