Alles anzeigenZeugenaussage von mir, da wird die Beschuldigte ordentlich meckern:
"Zeugenaussage / Beschreibung des Sachverhaltes auf dem REWE Parkplatz
An dem besagten Tag war ich mit unserem Fahrzeug zum REWE Supermarkt an der Bergisch-Gladbacher Str. / Ecke Steyler Str. gefahren und hatte meine Einkäufe erledigt. Ich trat aus dem Markt heraus und wollte die Straße direkt vor dem Markt überqueren, und in ca. 6-8 Meter Entfernung konnte ich ein Kind beobachten, dass vom Standplatz für die Einkaufswagen aus von mir aus gesehen von rechts nach links den Wagen vor sich herschob. Da das Kind so gerade über den Einkaufswagen schauen konnte hatte es sichtliche Schwierigkeiten den Einkaufswagen auf dem leicht nach rechts (vom Kind aus gesehen) abfallenden Asphalt in der Spur zu halten, denn es kam nun den ersten parkenden Fahrzeugen näher. In dem Moment dachte ich schon, dass es gleich knapp werden könnte und beobachtete die nächsten Sekunden sehr genau, wohin sich Kind und Einkaufswagen hinbewegen würden.
Es kam wie von mir schon vorhergesehen, und das Kind schrabbte mit der rechten Seite des Einkaufswagens für mich deutlich hörbar kurz an einem Ford Fiesta entlang und setzte aber unbeirrt, und mit merklicher Vorfreude, gleich beim Ziel (der eigenen Mama) zu sein, seinen Weg fort.
Meiner Meinung nach hätte die Mutter, die ihr Kind die ganze Zeit erwartete, dieses „Abkommen & Nach-Rechts-Abgleiten“ vom Weg erleben müssen. Als ich aber feststellte, dass das Kind zur Mutter ging und die Familie wohl ihren geplanten Einkaufsbesuch starten wollte, bin ich zum beschädigten Fahrzeug hin, um sicher zu sein, dass hier wirklich ein frischer Schaden entstanden ist (gehört hatte ich es ja schon). Der lange Kratzer an der linken Seite (ich vermute es waren ca. 4-5 cm) sah sehr frisch aus, die Höhe passte zudem zum Einkaufswagen, und ich war und bin mir sicher, dass der Schaden gerade entstanden sein musste. Damit konfrontierte ich die Mutter des Kindes, sinngemäß „Hallo! Ist Ihnen gerade aufgefallen, dass Ihr Kind mit dem Einkaufswagen einen Kratzer in das geparkte Auto gemacht hat?!“ Die folgenden Antworten lauteten in etwa „Das kann nicht sein. Nein, so etwas macht es nicht. Nein, das muss ich mir nicht anschauen.“ Dabei hatte ich sie nur gebeten, sich wenigstens den Schaden mal anzuschauen, eventuell auch das Kind mal selbst zu befragen und gesagt, dass ich sehr deutlich das Kratzgeräusch gehört hätte. Als sie dann noch sagte „Was geht sie das an!?“ und auch eine bedrohliche Haltung annahm, beendete ich diese „Diskussion“ und sagte ihr, dass ich nun auf die Besitzerin warten würde, um den Sachverhalt zu erläutern. Die Dame ging mittlerweile mit den Kindern direkt in den Supermarkt zum Einkaufen, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Fahrzeugbesitzerin informierte ich dann auch nach ca. 5 Minuten Warten und schilderte den Sachverhalt und hinterließ meine Kontaktdaten.
Anbei eine Skizze der Situation vor Ort."
Ich denke Fahrerflucht, und um nichts anderes handelt es sich hierbei, wird richtig teuer. Learning by paying.
Die Aufregung, Zeit und der Stress sind wesentlich schlimmer, als die Politurpaste bzw 50€ Smart Repair.
Ich hätte gar kein Bock und Zeit andere dabei zu beobachten wie sie eventuell Kratzer oder ähnliches in Autos machen. Das Ding ist ein Gebrauchsgegenstand, nix anderes. Solange wir hier nicht von einem Schaden mit abgefallenen Teilen reden, würde ich mir die Mühe gar nicht machen. Wie oft ich irgendwelche Türabdrücke oder Kratzer im Auto von anderen hatte. Ich wäre schon im Grab wenn ich mich jedesmal darüber aufregen würde. Nennt es ruhig Gleichgültigkeit, ich nenn es Leben und Leben lassen.

