Der kleine Anton tut sich in der Schule mit dem Deutschen schwer.
Kein Wunder, denn bei ihm zu Hause und unter seinen Spielkameraden wird nur Kölsch gesprochen. Die Eltern sind in Sorge wegen der Zensuren und beschließen daher, den Jungen während der Sommerferien aufs Land zu schicken, ins Hannoversche, wo man angeblich das allerreinste Hochdeutsch spricht.
Nach drei Wochen schickt die Mutter den Vater nachsehen, ob Anton inzwischen Fortschritte gemacht hat.
Der kommt wieder und berichtet:
„Dem Jung jeit et jot.“
„Un“, fragt die Mutter, „hät hä och ald Erfolg jehatt?“
„Ja jo dat! Et janze Dörp sprich Kölsch"

