Alles anzeigenGuten Morgen,
die heutige Nacht war etwas kurz.
Beim Einschlafen war es noch recht warm draußen (ca. 10 Grad), also Fenster gekippt.
Gegen 3 Uhr früh dann hellwach, inkl. Gattin.
Ein liebestoller Rehbock lautstark beim schrecken (bellen).
Das konnte er natürlich nicht oben im Wald machen. Nein, er watschelte herunter auf die Wiese neben dem Grundstück und stand wohl nah beim Gartenzaun (konnte ihn ja nicht sehen).
Aber von der Lautstärke her, als würde er vorm Schlafzimmerfenster bellen.
Da die Gattin eh schon wach war habe ich das Fenster aufgerissen und dem Rehbock kurz lautstark erklärt, dass er sich vertschüssen soll.
Das hat ihn aber nicht erschreckt, sondern scheinbar motiviert, noch lauter zu schrecken.
Hoffentlich hatte er wenigstens bei den Rehdamen Erfolg mit seinem Konzert.
Uns hat er daran erinnert, dass wir ziemlich am Ende der Zivilisation leben in unserem Seitental. Und da sind die Wildtiere die wahren Chefs. Zumindest bei Nacht.
...dann sollte sich die Gattin lieber etwas bekleiden. Nicht das der Liebestolle noch Fensterlt. ![]()

