Was treibt ihr heute so?
-
-
Karl-Heinz, da hatten wir mal einen im Forum (letztes Jahr?) der bot ihn dann an. Irgendwann habe ich ihn mal direkt gefragt was er noch haben wollte. Kam aber nicht dazu vor Ort ihn zu besichtigen, geschweige denn abzuholen. Dann stieg Manni mit ein und hat dann Nägel mit Köpfen gemacht. Gab da auch Probleme mit der Servolenkung und über Ralf konnte Manni noch Ersatzteile besorgen. Jetzt läuft er. Tolles Auto!!
-
Jörg das ist falsch den Wagen den du meinst war der Alte Tipo 160 der war hier aus dem Forum
Der Uno hab ich in Facebook entdeckt und hab ihn dann gekauft.
Ist ein UNO 75 S le von 1989 mit 117000 km auf der Uhr .
-
Ach ja. Mensch, da kann man aber auch bei dem Fuhrpark den Überblick verlieren....

-
Alles gut Jörg würde mir genau so gehen
-
Jörg das ist falsch den Wagen den du meinst war der Alte Tipo 160 der war hier aus dem Forum
Der Uno hab ich in Facebook entdeckt und hab ihn dann gekauft.
Ist ein UNO 75 S le von 1989 mit 117000 km auf der Uhr .
Sehr schöne Farbe.

-
Ist ja quasi auch ein Tipo, nur in rot.

-
Meine Eltern hatten den Tipo und ich den Uno. Muss aber sagen, dass mir optisch der Uno besser gefallen hat, bzw mir immer noch besser gefällt. Der Tipo war hingegen deutlich geräumiger. Imho die beste Fiat-Zeit.
-
-
Boar was hatten wir als Haus- und Hoflieferant von Fiat an Fahrzeugen auf unserem Speditionsgelände zu stehen und umgeschlagen. Waren das noch Zeiten, Ende der 80iger, so mit Fiat, Lancia und Alfa.

-
-
Manni, jetzt hör auf. Es bricht mir das Herz....

-
-
weil ich den tipo sehe hier, so einen habe ich auch gehabt.
und da habe ich eine geschichte dazu:
.
.
Geschmiedet in Turin, in mondheller Nacht.
Es muss so Ende der Achtziger gewesen sein. Es war eine Zeit, wo es noch kein Internet gegeben hat. 20 Mb Festplatte, 624 Kb Arbeitsspeicher, Mann, ein toller Rechner.
“Papa, stich ihn!“ so hat meine Tochter zu mir gesagt, wenn sie bei mir am Schoss gesessen ist und wenn ich den „Prince of Persia“ gespielt habe. Verschiedene Abenteuer waren da zu bestehen, man musste sich von Level zu Level hanteln, durch rotierende Messer laufen, über Abgründe springen und von Zeit zu Zeit ist ein Gegner mit einem Schwert aufgetaucht, den galt es zu besiegen, damit man weiterkommt. „Papa, stich ihn“ hat mich die Tochter dann angefeuert, damit das Spiel weitergeht.
“Papa, lass dich nicht überholen!“ da war es wieder, das Anfeuern, das grenzenlose Vertrauen der Tochter in ihren Papa, der doch alles kann. Aber das redet sich so leicht: lass dich nicht überholen, wo doch das Auto nur 58 PS gehabt hat. Dafür aber vier Personen im Innenraum und tausend Kilo Wohnwagen hinten am Haken dran. Und draußen waren 38 Grad brütender Hitze und vor uns die Autobahn über die Kasseler Berge, die kerzengerade drüber führt - wie eine drohende Wand vor dem Auto, schon für ein leeres Auto eine Herausforderung, aber erst recht für eines, das einen Wohnwagen dranhängen und das nur 58 PS hat. Und wo doch die anderen alle viel mehr PS haben, bunte Prospekte, quicke Verkäufer, ausgefeilte Werbestrategien: treten sie näher, treten sie ran, das haben sie noch nicht gesehen, wir gehen goldenen Zeiten entgegen.
38 grad draußen und den Wohnwagen am Haken. Vorne das Band aus Asphalt und von hinten das: „Papa, lass dich nicht überholen!“
Und dann hab ich überlegt: was steht auf der Habenseite, was im Soll? Ein Fiat Tipo, zu wenig PS, zu viel Gewicht, keine Klimaanlage, keine Servolenkung, vier Räder, vier Türen, ein Lenkrad. Und um uns all die anderen Wohnwagengespanne, die sich auch die Berge hinaufgequält haben.
Auf der Habenseite: unter der Haube ein Motor wie ein Stier. Ein Diesel, ein rauer Gesell, schon damals technisch nicht mehr ganz das Allerneueste, keinen Turbo, keine bunten Prospekte, keine quicken Verkäufer. Aber ehrlich dafür. Gradlinig. Geschmiedet in Turin in einer mondhellen Nacht in riesigen Hallen. Seine Väter, raue Kerle auch, herunterkommend von den lombardischen Bergen, stehend an den Gesenkschmieden mit nacktem Oberkörper, schwitzend, die Funken sprühen, wenn die Pressen niedersauen, formen aus allerbestem Eisen nach den Plänen der Entwickler ein Stück Stahl.
Irgendwie muss er es gehört haben, der Motor, das „lass dich nicht überholen“. Hat sich ins Geschirr geschmissen, hat zu ziehen angefangen, hat geschwitzt und hat gewerkt, weit über 100 grad schon die Kühlertemperatur, hat er nicht nachgelassen, ist losgestürmt, die Berge hinauf, hat sich erinnert, dass er aus Italien kommt, wo es immer so heiß ist. 38 grad? Pah, da werd ich erst richtig wach! Hat sich seiner Väter erinnert und dass er ihnen keine Schande machen darf, hat sich vielleicht auch seiner Verwandten erinnert, die aus Mailand kommen, aus Modena und aus Maranello.
Es muss einer aber auch klug sein, darf sich nicht hinreißen lassen und gar zu viel verlangen. Muss man sein Temperament im Zaum halten, zusehen, dass man auf den Bergabstücken die Temperatur wieder herunterbringt, Reserve schaffen kann für die steilen Berganstücke. Bergab kann es ein jeder, bergauf nur die Besten.
Boah, hat die Tochter gesagt, wie es bei einem anderen Wohnwagengespann vor uns den Motor zerrissen hat, dass wir durch eine blaue Wolke fahren mussten, boah, hat sie wieder gemeint, wie wir ein 200 PS Auto überholt haben, das nur mehr mit 30 km/h den berg hochgekrochen ist, waidwund, weil der Motor schon am Kochen war, boah, wie wir all die anderen Wohnwagen hinter uns gelassen haben, boah, wie wir mit 50 km/h die Wände aus Asphalt hinaufgebrettert sind.
Längst vergangen ist die Zeit. Heute werden die Motoren von Robotern gebaut. Aber hab immer noch Dank, dass du das Vertauen meiner Tochter in mich gerechtfertigt hast, du Stück Stahl, geschmiedet in Turin, in mondheller Nacht.
-
Oh, wir haben einen Poeten hier, wie schön.

Tolle Geschichte und kann ich nur bestätigen.....stundenlang auf der Brennerautobahn in glühender Sommerhitze im Stau,
stop and go bergauf....auf dem Seitenstreifen reihte sich ein Fahrzeug nach dem anderen mit offener Motorhaube, Fabrikate liste ich hier jetzt mal nicht auf,
meinem vollbeladenen Uno 75 i.E rang das nur ein müdes Lächeln ab.

-
-
Oh der alte kleine Diesel Motor hab ich ja im Camper verbaut , der hat auch zu kämpfen wenn es Bergauf geht aber er gibt auch nicht auf und krabbelt die Wand rauf, ok heute werde ich von jedem Auto und LKW überholt bekomme aber sehr oft den Daumen oben wenn sie mein Gefährt sehen.
-
Stelle und Dirk wer das bessere Angebot macht bekommt dann den Uno wenn ich ihn doch mal abgebe.
-
Bei mir würde er sich bestimmt unterm Carport wohl fühlen. Er würde auch nicht durch das viele Wasser wie in Hamburg arg rosten wie Stella s letzter Uno.

Vergiß es, mein letzter Uno hat hier 348.000km bei dem Wetter ausgehalten.

-
Stelle und Dirk wer das bessere Angebot macht bekommt dann den Uno wenn ich ihn doch mal abgebe.
Ha Stephan! ... Du bist raus.

Und Manni, wenn es wieder mal an die Ostsee geht bitte wie gehabt zum Grillen hier melden.

Wir haben extra die Straße vorm Haus für Dein Wohnmobil pflastern lassen, guck mal

Vorher/Währenddessen/Nachher:
Äh, am Wetter arbeiten wir noch...

-
Na, dann bin ich da wohl raus.
Gegen diese Konkurrenz kann ich nicht mithalten.
Dann pflege ich umso mehr Tipo und Clio. 
-
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

