Stammtisch für Jäger, Fahrer, Fischer und andere Windbeutel...

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Feiertag?
  • könnten Politiker seien, die schwätzten auch nur herum. :rolleyes:

    33 Jahre Fiat: Uno, Panda, Uno, Punto, Stilo, Tipo

    Mein Fiat: Tipo Kombi, 1.4 T-Jet Lounge BJ 2020, AHK, LED Abblend- und Fernlicht
  • Doppelmoppel. ^^

    La vita a volte fa male, a volte stanca, a volte ferisce. Non è perfetta, non è coerente, - non è facile. Ma nonostante tutto, La Vita è Bella!

    Mein Fiat: Fiat Tipo HB 1.4 Street 95PS rosso amore, Tech Paket (PDC, Tempomat, Bluetooth, MFL), Sitzheizung, Nebelscheinwerfer, LED Tagfahr- und Abblendlicht, nachgerüstete 12V im Kofferraum, EZ 08/2019
  • nix Tachchen, ist noch Moin-Zeit.

    Mach nur weiter so Stephan.

    Es sind deine Schienbeine, oder die Maß gegossenen Betonslipper. :D

    Grüße Don Dirk



    ...Mich erschüttert nichts.


    Ich habe 3 Kinder :D

    Mein Fiat: Kombi, Maestro Grau, 1.4 Easy, 6 Gang, Navi, Tempomat, Sitzheizung, Klima, Tech + Style Paket, schwarze Seitenblinker
  • Heute in der Stadt gewesen und, wie immer wenn ich ihn sehe, die fifty fifty Obdachlosenzeitung gekauft.

    Noch keine gekauft in der nicht mindestens ein Artikel den Kauf wert war.

    Heute war es die "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral aus dem Jahre 1963! von Herrn Heinrich Böll welche mich nachdenklich zurück lies.


    Gab mir so ein Bisschen "Der kleine Prinz" vibes....



    << In einem Hafen an der westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind, und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick. Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt; aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum meßba-re, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mächtig - durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.

    Sie werden heute einen guten Fang machen.

    Kopfschütteln des Fischers.

    Aber man hat mir gesagt, daß das Wetter günstig ist.

    Kopfnicken des Fischers.

    Sie werden also nicht ausfahren?

    Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiß liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpaßte Gelegenheit.

    Oh, Sie fühlen sich nicht wohl?

    Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über. Ich fühle mich großartig, sagt er. Ich habe mich nie besser gefühlt. Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. Ich fühle mich phantastisch.

    Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht: Aber warum fahren Sie dann nicht aus?

    Die Antwort kommt prompt und knapp. Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin.

    War der Fang gut?

    Er war so gut, daß ich nicht noch einmal auszufahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dut-zend Makrelen gefangen...

    Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen beruhigend auf die Schultern. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.

    Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug, sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern. Rauchen Sie eine von meinen?

    Ja, danke.

    Zigaretten werden in Münder gesteckt, ein fünftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.

    Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mi-schen, sagt er, aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht gar zehn Dutzend Makrelen fangen ... stellen Sie sich das mal vor.

    Der Fischer nickt.

    Sie würden, fährt der Tourist fort, nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen würde?

    Der Fischer schüttelt den Kopf.

    Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen - eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden ..., die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rundfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben. Sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren - und dann ..., wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache. Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. Und dann, sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache.

    Der Fischer klopft ihm auf den Rücken, wie einem Kind, das sich verschluckt hat. Was dann? fragt er leise.

    »Dann«, sagte der Fremde mit stiller Begeisterung, dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken.

    Aber das tu ich ja schon jetzt, sagt der Fischer, ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört.

    Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, und es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid. >>


    Aus: Heinrich Böll. Werke. Bd. 12. 1959-1963. Hrsg. von Robert C. Conrad. 1967, 1994, 2008 by Verlag Kiepenheuer dr Witsch, Köln. Der Text stammt aus dem Jahr 1963.



    Besinnt euch auf das was ihr habt, besinnt euch derjenigen welche ihr habt, haltet sie fest, drückt sie, jeden Tag und seid euch ihrer bewußt statt nach neuem zu streben.

    Andere Galaxien haben auch schöne Realitäten.

    Mein Fiat: Kombi Lounge T-Jet, Cinema Black, 235er auf Dotz Revvo black 8J x 18", Schaltwegverkürzung, Eibach pro, Siemoneit Leistungsoptimierung, DTE Pedal-Box, Maxton Front und Heck, CSR "böser Blick" und Heckaufsatz
  • Wunderschön Devid....und sooo wahr. 8)

    La vita a volte fa male, a volte stanca, a volte ferisce. Non è perfetta, non è coerente, - non è facile. Ma nonostante tutto, La Vita è Bella!

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  • Moingiorno

    Grüße Don Dirk



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  • Moin.


    Eins und zwei ist Standardprogramm, bei drei bin ich raus, über fünf kann man streiten und vier ist überhaupt das Schönste 8) :

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  • Tach aus Paderborn! :)

    Gruß, Jörg


    Sei großmütig, sei groß, sei größenwahnsinnig und lebe ein großes Leben. 8)

    Mein Fiat: Tipo Limousine, Pop, Tech-Paket, 95 PS, Benziner, rot, Vogtlandfedern, Bilsteindämpfer, Dach- und Frontspoilerfolierung, EZ: 6/2016, 130.500 Kilometer; Renault Clio 3, Benziner, blau, 75 PS, EZ: 3/2008, 223.500 km
  • Super gut geschrieben. Auch hier noch was zum nachdenken (oder ärgern).



    Deutsche Ingenieurskunst damals und heute 🤔


    Während klassische Rad-Schiene-Züge wie der Siemens Velaro Novo im Juni 2025 unter Testbedingungen kurzzeitig 405 km/h erreichten, bleibt der Eindruck: Es ist eine technische Machbarkeitsstudie – medienwirksam, aber realitätsfern. Denn über 300 km/h steigen bei herkömmlicher Schienentechnologie nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch Verschleiß, Lärm und Wartungskosten exponentiell. Wirtschaftlich ist das nicht – und für den Fahrgast bringt es keinerlei Mehrwert im Regelbetrieb. Aus diesem Grund fährt der neuste ICE 4 nur noch 265 km/h.


    Ganz anders der Transrapid:

    Bereits 2003 fuhr er 501 km/h – leise, verschleißfrei und serienreif. Diese Leistung war kein PR- Stunt, sondern Ergebnis konsequenter Ingenieurskunst.


    Doch statt auf eine effiziente Magnetschwebebahn zu setzen, feiert Deutschland 20 Jahre später wieder Rad-Schiene-Rekorde, als wäre es 1980. Nur diesmal mit 100 km/h weniger – aber 10-mal mehr Hype.


    #DeutscheBahn #TRANSRAPID

    Gesendet von meinem Wählscheibentelefon 155

    Mein Fiat: 1.4Tjet 120PS Lounge Ausstattung + Sitzheizung "AMORE ROT" in der "Pampersbomber Edition"
  • Das Konzept dann nach Japan (China ?) verkauft glaube ich, wo er seit zig Jahren problemlos im Einsatz ist hab ich mal gelesen.

    Mein Dad hatte mal die Ehre eine Probefahrt mitzumachen und war total begeistert.

    Aber so ist das hier.....die Entscheidungen werden unter anderen Gesichtspunkten getroffen. :rolleyes:

    La vita a volte fa male, a volte stanca, a volte ferisce. Non è perfetta, non è coerente, - non è facile. Ma nonostante tutto, La Vita è Bella!

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  • Das Konzept dann nach Japan (China ?) verkauft glaube ich, wo er seit zig Jahren problemlos im Einsatz ist hab ich mal gelesen.

    Mein Dad hatte mal die Ehre eine Probefahrt mitzumachen und war total begeistert.

    Aber so ist das hier.....die Entscheidungen werden unter anderen Gesichtspunkten getroffen. :rolleyes:

    Die Macht der Autolobby?

    "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."


    Mein Fiat: Es ist ein roter "Testarossa" Kombi Cross Modell "Red" mit dem 1.6 MTJ Diesel, 130 PS Motor. Sommerreifen auf 17 Zoll Original Fiat-Felge. Winterreifen auf 17 Zoll MAK Wolf.

  • Lag an der Wirtschaftlichkeit/Rentabilität, wenns ums Geld geht….wurde nach China verkauft und lief/läuft da aber auch nur hoch subventioniert wenn ich mich recht erinnere.


    Habe heute einen Artikel gelesen, dass der Klimawandel mittlerweile nicht nur ein Natur- und Umweltproblem, sondern für einige Großkonzerne auch ein ökonomisches Problem darstellt und ein Crash wie anno 2008 nicht mehr ausgeschlossen wird.

    Das gibt Grund zur Hoffnung, da es jetzt ans Geld geht passiert auch mal was.

    Andere Galaxien haben auch schöne Realitäten.

    Mein Fiat: Kombi Lounge T-Jet, Cinema Black, 235er auf Dotz Revvo black 8J x 18", Schaltwegverkürzung, Eibach pro, Siemoneit Leistungsoptimierung, DTE Pedal-Box, Maxton Front und Heck, CSR "böser Blick" und Heckaufsatz
  • Würde mal gerne wissen, woraus sich die Hoffnung nährt, dass sich hier in Deutschland oder auch europaweit irgendetwas ändert.

    33 Jahre Fiat: Uno, Panda, Uno, Punto, Stilo, Tipo

    Mein Fiat: Tipo Kombi, 1.4 T-Jet Lounge BJ 2020, AHK, LED Abblend- und Fernlicht
  • Du denkst zu kein. :1f601:

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  • Das Konzept dann nach Japan (China ?) verkauft glaube ich, wo er seit zig Jahren problemlos im Einsatz ist hab ich mal gelesen.

    Mein Dad hatte mal die Ehre eine Probefahrt mitzumachen und war total begeistert.

    Aber so ist das hier.....die Entscheidungen werden unter anderen Gesichtspunkten getroffen. :rolleyes:

    Es wäre ja schon ein Fortschritt das die Züge auch pünktlich fahren und dort wo möglich die 300 km/h zu erreichen aber ausser der Schweizer Bahn ist Pünktlichkeit ein Fremdwort <X <X nicht nur bei der DB <X <X

    Mein Fiat: alfa romeo giulietta veloce misano gebaut 06/18,lancia ypsilon gold 1,2er,Fiat 500F Bj 1972
  • Gähn.

    La vita a volte fa male, a volte stanca, a volte ferisce. Non è perfetta, non è coerente, - non è facile. Ma nonostante tutto, La Vita è Bella!

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